Ostern mit Anstehen: Schlangen an der Wursttheke und vorm Baumarkt

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Ostersamstags zum Einkaufen? Das ist schon in normalen Zeiten ganz schön voll. Und in Zeiten von Corona noch voller. Dennoch bewiesen die Schwerter meistens Disziplin und stellten sich an.

Schwerte

, 13.04.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn wir uns später an dieses Osterfest zurück erinnern, wird es das Ostern der rauen Hände und des Anstehens gewesen sein. Ob am Supermarkt, vor dem Stand am Wochenmarkt, vor dem Gartencenter oder auf dem Parkplatz vorm Baumarkt, überall gab es lange Schlangen.

Los ging es schon um 7 Uhr in den meisten Geschäften der Innenstadt. Wer geglaubt hatte, er könne sich am Ostersamstag durch frühes Aufstehen einen Vorteil verschaffen, sah sich bei vielen Geschäften getäuscht. Der Parkplatz von Rewe und Aldi am Bahnhof war schon gut gefüllt, die Schlangen an Wursttheke und vor den Kassen waren schon lang. Dennoch blieben die meisten Kunden geduldig.

Ein ähnliches Bild vor den beiden Spargelständen in der Fußgängerzone: In gebotenem Abstand lange Reihen, dennoch ließen sich die Kunden den Spargel zu Ostern nicht vermiesen.

„Draußen statt drinnen anstehen“

Auch vor den Fleischereien gab es Warteschlangen. Das sei allerdings kein Problem, sagt eine Kundin in der Warteschlange. Denn an einem normalen Samstag müsse man ja auch anstehen, nur eben nicht draußen.

Schlangen vor dem Gartencenter Augsburg am Samstag.

Schlangen vor dem Gartencenter Augsburg am Samstag. © Wilco Ruhland

Mehr Platz ist da schon auf dem Wochenmarkt. Dort gab es nur zwei Gassen mit Ständen. An denen standen die Schwerter mit Disziplin und Abstand an, um sich mit frischen Waren zu versorgen. Dadurch, dass es derzeit keine Außengastronomie gibt, ist ohnehin mehr Raum für sozialen Abstand vorhanden.

Später am Vormittag hätten sich vor einigen Supermärkten Warteschlangen gebildet, berichten Schwerter in den Sozialen Medien im Netz. Am Morgen beschränkte sich das Anstehen überwiegend auf die Frischetheken und den Kassenbereich.

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Die Zeit der ganz großen Hamsterkäufe scheint vorbei. Nudeln, Dosentomaten und sogar Mehl waren morgens bei Rewe vorrätig. Und dann gab es sogar Toilettenpapier im DM-Markt in der Fußgängerzone. Ganz ohne Drängeln und mit moderater Schlange an der Kasse.

Beim Baumarkt war mehr Geduld gefragt

Etwas mehr Geduld brauchte man beim Einkauf im Baumarkt. Zumindest, wenn man die Grenze nach Dortmund passierte. Vor dem Hellweg-Baumarkt lange Schlangen. Bis zu 20 Minuten Wartezeit mussten die Kunden einkalkulieren. Denn nur wer einen Einkaufswagen hatte, durfte rein. Das galt übrigens auch, wenn man als Ehepaar zu zweit kam.

Und im Gartencenter Augsburg herrschte am Samstag das gleiche Bild. Wer rein wollte, musste sich in die Warteschlange auf dem Parkplatz einreihen. Wer sich allerdings am Sonntagvormittag entschloss, noch ein paar Ostergeschenke zu kaufen, der kam ohne Wartezeit bequem in den Markt.

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