Nordwall-Karree in Schwerte: Jetzt wehren sich Bürger und Nachbarn offiziell gegen Pläne

mlzPferdekämpers Wiese

Ein Neubau auf Pferdekämpers Wiese? Entsteht an der Ostenstraße das Nordwall-Karree? Jetzt will sich eine Bürgerinitiative gründen und nach Alternativen suchen, um das zu verhindern.

Schwerte

, 09.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Ideen zum geplanten Neubaugebiet „Nordwall-Karree“ in der Schwerter Innenstadt sind vielen übel aufgestoßen. Pferdekämpers Wiese – einer der letzten verbliebenen Grünflächen in der Innenstadt – soll bebaut werden. 40 neue Wohnungen sollen auf den gut 5400 Quadratmetern entstehen.

Viele Bürger fürchten, dass mit der Bebauung von Pferdekämpers Wiese eine der letzten richtigen Grünflächen in der Stadt versiegelt wird. Der Schwerter Architekt Werner Remscheid, der sich vorher schon öffentlich gegen die Pläne ausgesprochen hatte, will nun eine Bürgerinitiative gründen, um für den Erhalt der Fläche zu kämpfen.

„Es haben sich so viele Anwohner und andere Schwerter bei mir gemeldet. Wir glauben, das kann was bewegen“, sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion. Er selbst hat sein Büro mitten in dem künftigen Nordwall-Karree.

Bürgerinitiative trifft sich und will Ideen sammeln

„Schwerte darf nicht eine ihrer letzten grünen Oasen opfern. Statt Wohnbebauung und Versiegelung der letzten Flächen zuzulassen, wollen wir für den Klimaschutz und den Erhalt des Biotops aufstehen“, heißt es in dem Aufruf, den Werner Remscheid schon an viele Interessierte verteilt hat.

Jetzt sollen weitere Schwerter hinzukommen. Am 23. März (Montag) will man sich um 19 Uhr im Martin-Luther-Saal des Gemeindezentrums St. Viktor am Markt treffen.

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Dort sollen Ideen gesammelt werden, die man anschließend auch der Politik und der Stadt vorlegen kann. Schließlich stünden genügend Flächen für Wohnungsbau auch an anderer Stelle zur Verfügung. Vorschläge dazu hatte der Architekt bereits im Vorfeld ausgearbeitet.

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