Schwerter Feuerwehr rückte zu zwei Einsätzen aus

Verkehrsunfall und Saunabrand

Viel zu tun hatte die Schwerter Feuerwehr am Donnerstagmorgen: Zu gleich zwei Einsätzen wurde sie gerufen. Auf der Straße Ebberg in Westhofen war ein Auto von der Fahrbahn abgekommen, im Ortsteil Villingst brach wenig später Am Uhlenhorst ein Feuer in einer Sauna aus. Das ist genau passiert:

WESTHOFEN/VILLINGST

, 29.12.2016, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Verkehrsunfall: Unfallfahrer befreite sich selbst aus dem Auto

Auf die Seite kippte am Donnerstagmorgen ein silberfarbener Ford Fiesta auf der Straße Ebberg, die durch ein Waldstück zum Naturfreundehaus in Westhofen hinaufführt. Aus bislang noch ungeklärter Ursache war das Fahrzeug kurz nach dem Überqueren der Brücke über die Autobahn A1 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, wo sich ein kleiner Graben befindet. Es kam schließlich vor einem Baum an der Böschung zum Liegen. Der Fahrer, ein 39-jähriger Schwerter, wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt.

Beide Frontairbags hatten sich geöffnet. Fußspuren auf der Scheibe der Fahrertür ließen die Beamten schließen, dass der Mann in dem auf der Seite liegenden Auto dort gestanden haben muss, bevor er sich offenbar selbst aus dem Wagen befreite.

Die um 9.48 Uhr alarmierte Feuerwehr - im Einsatz waren die Hauptamtliche Wache und die Löschgruppe Westhofen - streute auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Danach wurde der Wagen mit vereinten Kräften wieder auf die Räder gekippt und von einem  Abschleppdienst mitgenommen.

Saunabrand: Dicker Rauch quoll aus dem Reihenhaus

Zu einem Kellerbrand wurde die Feuerwehr um 10.52 Uhr in die Straße Am Uhlenhorst im Ortsteil Villigst gerufen. Wie Einsatzleiter Wilhelm Müller berichtet, war das Feuer in einer eingebauten Sauna entstanden. Beim Eintreffen der Retter quoll dicker Rauch aus der weit geöffneten Eingangstür des Reihenhauses.

Die 81-jährige Bewohnerin hatte es schon verlassen. Eingehüllt in eine Wolldecke, saß sie auf einem Stuhl neben dem Bürgersteig, während ein Trupp  Feuerwehrleute unter Atemschutz in den Keller vordrang, um die Flammen mit dem Wasserstrahl zu löschen. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Nach Auskunft von Müller sollte es wieder bewohnbar werden.  Eingesetzt waren rund 30 Feuerwehrleute der Hauptamtlichen Wache, der Löschzüge Villigst und Ergste sowie des Einsatzleitungsdienstes. 

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