Niklas Burkart (19) aus Schwerte designt Schuhe für Bundesliga-Stars

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Bundesligastars wie Suat Serdar vom FC Schalke haben seine Dienste schon in Anspruch genommen. Der 19-Jährige Niklas Burkart designt eigenhändig Schuhe und macht sein Hobby zum Beruf.

Schwerte

, 22.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Sommer dieses Jahres arbeitete Niklas Burkart noch vom Kinderzimmer im Haus seiner Eltern aus - vorwiegend an seiner eigenen Modekollektionen „caph“, mit der er sich für die Umwelt einsetzt. Mittlerweile ist der 19-Jährige aus Schwerte wegen seines BWL-Studiums nach Münster gezogen und hat den Fokus seiner kreativen Arbeit geändert.

Schuhe bemalen für Bundesliga-Stars

Niklas bemalt Fußballschuhe und Sneaker in eigenhändigen Designs - und das Geschäft läuft. Bundesligaspieler wie Suat Serdar vom FC Schalke oder Diego Demme von RB Leipzig schicken ihre Schuhe zu Niklas. Wie es dazu kam, ist einfach erklärt: „Ich habe die Fußballer angeschrieben, ihnen meine Designs geschickt und gefragt, ob sie auch Interesse haben“, erzählt Niklas. „Viele haben natürlich nicht geantwortet, aber manche waren von meinen Ideen begeistert.“

Dieses paar Fußballschuhe hat Niklas Burkart für Schalke-Spieler Suat Serdar designt.

Dieses paar Fußballschuhe hat Niklas Burkart für Schalke-Spieler Suat Serdar designt. © Niklas Burkart

Bald sieht man die Schuhe auch im Fernsehen

Der Jungunternehmer bemalt die Schuhe nicht nur für Fußballer. Jeder kann sich bei Niklas ein paar Schuhe samt eigenem Motiv aussuchen. Auch Moderator Kai Pflaume hat für einen Auftritt in der Fernsehshow „Wer weiß denn sowas?“ kürzlich die Dienste in Anspruch genommen.

„Kai Pflaume ist durch Bilder in den Sozialen Medien auf mich aufmerksam geworden. Durch die Bilder von meinen Schuhen, die die Bundesligaspieler auf gepostet haben, ist das Ganze mehr in die Öffentlichkeit gerückt.“

Pendeln zwischen Schwerte und Münster

Dass das Geschäft von Niklas Burkart so gut läuft, erhöht auch den Planungsaufwand seiner Arbeit. Früher hat er die Schuhe zum Haus seiner Eltern schicken lassen. Mittlerweile hat er sich eine eigene Packstation in Münster gemietet.

Doch die reicht oft nicht aus: „Wenn ich die Schuhe nicht an die Packstation schicken kann, sende ich sie zu meinen Eltern nach Schwerte. Momentan pendel ich eigentlich jedes Wochenende mit zwei Taschen voller Schuhe zwischen Schwerte und Münster.“ Um Studium und kreative Arbeit unter einen Hut zu bekommen, überlegt der 19-Jährige schon, sich einen Angestellten zuzulegen.

Andere Pläne für die Zukunft

Auch wenn Niklas Burkarts Leidenschaft in seinen eigenen Designs liegt, soll der Hauptfokus weiter auf dem BWL-Studium liegen. „Die Designs sollen nur ein Projekt sein. Am Liebsten würde ich natürlich ein Jahr nur an den Schuhen arbeiten. Manchmal muss ich mich dann selber bremsen“, erklärt er im Gespräch.

Die Schuhe sieht er als Hobby und guten Nebenverdienst – für die Zukunft hat der Jungunternehmer aber andere Pläne: „Mich auf die Schuhe und das Modelabel zu verlassen, ist mir zu unsicher. Ich würde gerne in die Unternehmensberatung gehen.“ Festlegen will sich Niklas Burkart aber nicht.

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