Schwerter Schulen: Szenario Amoklauf noch nicht trainiert

SCHWERTE Die verstärkte Einstellung von Schulpsychologen und Notfallpläne – mit diesen Mitteln reagierte die Landesregierung auf den Amoklauf in Emsdetten 2006. Allerdings ist einiges im Ansatz stecken geblieben.

von Von Heiko Mühlbauer

, 12.03.2009, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerter Schulen: Szenario Amoklauf noch nicht trainiert

Dr. Klaus-Peter Althoff.

"Wir haben zwar Notfallübungen für den Fall eines Feuers gemacht, andere Pläne aber noch nicht geübt", erklärte Matthias Walter vom Ruhrtal-Gymnasium. Und auch Direktor Dr. Klaus-Peter Althoff vom FBG hat bislang an seiner Schule ein Szenario dieser Art noch nicht geübt. Der orangene Ordner mit dem Notfallplan ist aber an beiden Schulen vorhanden. Allerdings kann man die Pläne nur begrenzt mit den Schülern proben. Denn potenzielle Täter sollen nicht alle darin genannten Maßnahmen kennen.

Außerdem wurde im November 2008 die schulpsychologische Beratungsstelle eingerichtet. Doch die drei Psychologinnen und Psychologen betreuen 170 Schulen mit rund 63 000 Schülern im Kreis. "Im Sommer soll vielleicht eine vierte Planstelle hinzukommen", hofft die Leiterin Elisabeth Hanfland.

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