Schwerterin gewinnt Fotowettbewerb des Welttheaters

Jury hat entschieden

Die Jury war sich schnell einig. Und zwar in Bezug auf alle Preisträger. Die erste Gewinnerin beim ersten Fotowettbewerb des Fördervereins Welttheater heißt Angela Lindenberg und kommt aus Schwerte. Ihr Bild von der belgischen Theatergruppe Théâtre du Sursaut zeigt, wie schwungvoll Straßentheater mithin sein kann.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 05.10.2011, 19:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Bilder hatte die Jury zu begutachten - war sich dann aber schnell einig: Angela Lindenberg aus Schwerte ist die Gewinnerin des Fotowettbewerbs des Fördervereins Welttheater.

Viele Bilder hatte die Jury zu begutachten - war sich dann aber schnell einig: Angela Lindenberg aus Schwerte ist die Gewinnerin des Fotowettbewerbs des Fördervereins Welttheater.

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Welttheater-Auftakt fiel ins Wasser

Die Enttäuschung war riesig. Denn der Auftakt des Welttheaters fiel weitgehend ins Wasser. Bei strömendem Regen mussten selbst die großen Künstlergruppen Antagon und Grotest Maru ihre Auftritte absagen.
27.11.2009
/
Manche Besucher ließen sich auch vom Regen nicht die Stimmung vermiesen.© Oskar Neubauer
Bevor der Regen einsetzte, gab es Gelegenheit, an den Ständen Halt zu machen.© Oskar Neubauer
Einer der wenigen trockenen Momente: Das Théatre du Sursaut spielte "Rotkäppchen und der Wolf".© Oskar Neubauer
Beim Auftritt des Théatre du Sursaut war die Welt noch in Ordnung. Erst danach setzte der Regen ein.© Oskar Neubauer
Einer der wenigen trockenen Momente: Das Théatre du Sursaut spielte "Rotkäppchen und der Wolf".© Oskar Neubauer
Zum Auftritt des Théatre du Sursaut waren große und kleine Besucher gekommen. Erst danach setzte der Regen ein.© Oskar Neubauer
Hält das Wetter - oder hält es nicht? Mitglieder des Ensembles Grotest Maru hielten Ausschau, wie sich die Lage entwickelt.© Oskar Neubauer
Plätze zum Unterstellen waren heiß begehrt.© Oskar Neubauer
Organisator Herbert Hermes versuchte, optimistische Stimmung zu verbreiten.© Oskar Neubauer
Trauriger Anblick: Auf dem Marktplatz warteten die Besucher vergeblich auf das Bühnenprogramm.© Oskar Neubauer
Regisseur Walter Koch wartete die Wetterentwicklung bis zum letzten Moment ab. Am Ende musste er sein Projekt DOXCity trotzdem absagen.© Oskar Neubauer
Viele Besucher flüchteten vor dem Regen.© Oskar Neubauer
Vom Wetter ließ sich diese Gruppe nicht die Laune verderben. Die Jugendlichen machten den Marktplatz zu ihrer Bühne - für einen Regentanz.© Oskar Neubauer
Getrübte Stimmung: Der Technische Leiter des Festivals, Jörg Rost (l. von hinten), mit Regisseur Walter Koch (M.).© Oskar Neubauer
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Dass der erste Preis nach Schwerte ging, ist keineswegs selbstverständlich. Denn die 17 Teilnehmer, die insgesamt 150 Fotos eingereicht hatten, kamen aus ganz NRW, und sogar eine Ex-Schwerterin aus Wien hatte sich beteiligt.

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Welttheater-Auftakt fiel ins Wasser

Die Enttäuschung war riesig. Denn der Auftakt des Welttheaters fiel weitgehend ins Wasser. Bei strömendem Regen mussten selbst die großen Künstlergruppen Antagon und Grotest Maru ihre Auftritte absagen.
27.11.2009
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Manche Besucher ließen sich auch vom Regen nicht die Stimmung vermiesen.© Oskar Neubauer
Bevor der Regen einsetzte, gab es Gelegenheit, an den Ständen Halt zu machen.© Oskar Neubauer
Einer der wenigen trockenen Momente: Das Théatre du Sursaut spielte "Rotkäppchen und der Wolf".© Oskar Neubauer
Beim Auftritt des Théatre du Sursaut war die Welt noch in Ordnung. Erst danach setzte der Regen ein.© Oskar Neubauer
Einer der wenigen trockenen Momente: Das Théatre du Sursaut spielte "Rotkäppchen und der Wolf".© Oskar Neubauer
Zum Auftritt des Théatre du Sursaut waren große und kleine Besucher gekommen. Erst danach setzte der Regen ein.© Oskar Neubauer
Hält das Wetter - oder hält es nicht? Mitglieder des Ensembles Grotest Maru hielten Ausschau, wie sich die Lage entwickelt.© Oskar Neubauer
Plätze zum Unterstellen waren heiß begehrt.© Oskar Neubauer
Organisator Herbert Hermes versuchte, optimistische Stimmung zu verbreiten.© Oskar Neubauer
Trauriger Anblick: Auf dem Marktplatz warteten die Besucher vergeblich auf das Bühnenprogramm.© Oskar Neubauer
Regisseur Walter Koch wartete die Wetterentwicklung bis zum letzten Moment ab. Am Ende musste er sein Projekt DOXCity trotzdem absagen.© Oskar Neubauer
Viele Besucher flüchteten vor dem Regen.© Oskar Neubauer
Vom Wetter ließ sich diese Gruppe nicht die Laune verderben. Die Jugendlichen machten den Marktplatz zu ihrer Bühne - für einen Regentanz.© Oskar Neubauer
Getrübte Stimmung: Der Technische Leiter des Festivals, Jörg Rost (l. von hinten), mit Regisseur Walter Koch (M.).© Oskar Neubauer
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Zweiter Tag des Welttheaters

Nach dem verregneten Auftakt des Welttheaters der Straße versöhnte der Samstag ein wenig. Während des fünstündigen Spektakels in der Schwerter Innenstadt fiel kein Tropfen Wasser vom Himmel.
27.08.2011
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Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Die Künstler des Theaters am Fluss luden die Besucher zu einem Rundgang durch die Altstadt ein.© Oskar Neubauer
Die Künstler des Theaters am Fluss um Regisseur Lars Blömer (M.) luden die Besucher zu einem Rundgang durch die Altstadt ein.© Oskar Neubauer
Nicht zu erkennen: RN-Fotograf Oskar Neubauer (M.) und Redakteurin Anne Petersohn (r.) waren Teil des Maskentheaters DOXCity auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
Der Auftritt des Theatre Fragile an der Ruhrstraße zog viele Besucher an.© Oskar Neubauer
Einsatz in der Nacht: RN-Fotograf Oskar Neubauer (l.) musste mit seinem Traktor dem Théatre du Sursaut aus der Klemme helfen: Der Transporter des Ensembles hatte sich in einer Schlammgrube festgefahren.© Oskar Neubauer
In den Zwischenraum Ateliers am Marktplatz begrüßte Prof. Harald Mante (r.) an beiden Festival-Abenden zahlreiche Besucher.© Oskar Neubauer
Die Spendensammler waren am Samstagabend auf dem Festival unterwegs.© Oskar Neubauer
Spektakulär: In der Inszenierung des Antagon Theaters flogen Flaschen über die Bühne im Landschaftspark der Rohrmeisterei.© Oskar Neubauer
Das Antagon Theater zeichnete den Kampf ums Überleben nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima nach.© Oskar Neubauer
Eindrücke der Inszenierung "Ginkgo", die das Frankfurter Antagon Theater im Landschaftspark der Rohrmeisterei zeigte.© Oskar Neubauer
Eindrücke der Inszenierung "Ginkgo", die das Frankfurter Antagon Theater im Landschaftspark der Rohrmeisterei zeigte.© Oskar Neubauer
Eindrücke der Inszenierung "Ginkgo", die das Frankfurter Antagon Theater im Landschaftspark der Rohrmeisterei zeigte.© Oskar Neubauer
Eindrücke der Inszenierung "Ginkgo", die das Frankfurter Antagon Theater im Landschaftspark der Rohrmeisterei zeigte.© Oskar Neubauer
Farbenstarke Eindrücke der Inszenierung "Ginkgo", die das Frankfurter Antagon Theater im Landschaftspark der Rohrmeisterei zeigte.© Oskar Neubauer
Die Gesichter hinter den Masken: Nach Ende ihrer Vorstellung präsentierten sich die Mitwirkenden des DOXCity-Projektes ihrem Publikum.© Oskar Neubauer
Das Studio 7 um Christoph Falke (r.) lud die Besucher in sein Zelt an der Rohrmeisterei ein. Dort gab es neben einer Lesung auch Musik und eine warme Suppe.© Oskar Neubauer
Die Künstler von Grotest Maru inszenierten den Kohlhaas auf dem Marktplatz.© Oskar Neubauer
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Das Niveau der Arbeiten sei überwiegend ausstellungsreif gewesen, fasste Harald Mante zusammen. Kein Wunder, es beteiligten sich schließlich auch etliche Teilnehmer von Mantes Kursen an der Altenakademie am Wettbewerb. „Geurteilt wurde aber völlig anonym“, betont Neustadt.

Der zweite Preis geht an Elke Nagelschmitz aus Goch. Ihr Foto zeigt einen Akteur des Maskentheaters mit einem roten Luftballon vor schwarzem Hintergrund. Der dritte Preis geht an Johannes Spruth aus Unna. Einen Sonderpreis lobte die Jury spontan für serielles Arbeiten aus. Er geht an Bärbel Philippi aus Korschenbroich.Ein Großteil der Wettbewerbsarbeiten ist ab dem 10. November im Ruhrtalmuseum zu sehen. Die Vernissage der Ausstellung, zu der auch ein Aufsteller mit dem Siegerbild erstellt wird, soll am 10. November stattfinden. Und der nächste Wettbewerb ist auch schon in Planung, wenn wieder ein Festival stattfindet, kündigt Thomas Neustadt an.

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