Schwerterin wartete lange auf den Rettungswagen

Engpass

Acht Minuten. Innerhalb dieser Zeitspanne sollte ein Rettungswagen am Einsatzort sein. Bei einem Vorfall in Schwerte am Dienstag waren es fünf Minuten mehr - oder sogar 17 Minuten, wenn man einer Zeugin glaubt. Wie kam es zu diesem Engpass in der Versorgung mit Rettungswagen?

SCHWERTE

, 17.10.2017, 13:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerterin wartete lange auf den Rettungswagen

Dienstagvormittag gab es in Schwerte einen kurzen Engpass bei der Versorgung mit Rettungswagen. Grund war ein zeitgleicher Einsatz. Deshalb musste bei einem Unfall am Senningsweg eine gestürzte Frau laut Protokoll 13 Minuten auf einen Rettungswagen warten. Eine Zeugin sprach gegenüber dieser Redaktion allerdings von 25 Minuten. Notdienste streben in der Regel acht Minuten vom Notruf bis zu Ankunft der Retter an.

Die Frau war mit ihrem Rollator gegen 10 Uhr am Senningsweg gestürzt. Passanten kümmerten sich laut Zeugin sofort um die Frau, die große Schmerzen hatte. 

Feuerwehr: War Einzelfall

Der Notruf ging bei der Leitstelle in Unna um 10.06 Uhr ein. Der Schwerter Rettungswagen war zu diesem Zeitpunkt bei einem Einsatz in Lichtendorf. Deshalb machte sich ein Rettungswagen aus der Stadt Unna auf den Weg. Laut Protokoll brauchte der Wagen für die Strecke 13 Minuten, sodass die Frau, um 10.19 Uhr versorgt werden konnte.

Der Schwerter Feuerwehr-Chef Wilhelm Müller sprach am Dienstag gegenüber dieser Redaktion von einem Einzelfall. „Wir schaffen die acht Minuten in 95 Prozent der Fälle“, so Müller. Die 13 Minuten Wartezeit schätzte er angesichts des Weges als noch vertretbar ein.

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