Seit über einer Woche tut sich nichts an der Baustelle für die Bushaltestelle an der Rathaussstraße am früheren Paketeingang der Post. © Reinhard Schmitz
Bushaltestelle Post

Seit einer Woche stockt Neubau der Haltestelle: Wo sind die Arbeiter?

Der Bürgersteig ist aufgerissen. Aber danach zeigte sich kein Arbeiter mehr weit und breit. Seit einer Woche passiert nichts an der Bushaltestelle an der Post, die umgestaltet werden soll.

Das Busstopp-Schild liegt gefällt am Boden. Die Betonsteine des Bürgersteigpflasters sind teilweise aufgenommen und ordentlich daneben aufgestapelt. Fußgänger zwängen sich zwischen den weißen Plastik-Absperrungen und der Hauswand am früheren Post-Paketeingang an der Baustelle vorbei.

Am letzten Maitag haben Bauarbeiter mit der Umgestaltung der Haltestelle „Post“ an der Rathausstraße begonnen. Bis zum Fronleichnams-Feiertag (3.6.) legten sie dann auch los wie die Feuerwehr. Aber seitdem scheint der Elan vorbei.

VKU möchte Arbeiten bis Anfang Juli beendet sehen

So oft man auch vorbeikam: Seit dem 7. Juni ward kein Werktätiger mehr auf der Baustelle gesehen – es sei denn, er wäre wie die Heinzelmännchen heimlich in der Nacht Arbeit gekommen (Stand 11.6.). Aber das Loch im Boden, aus dem zwei dicke Plastikrohre herausschauen, ist verwaist. Wenigstens jedoch waren die Ausführenden so nett, die Baustellenampel wegzunehmen, die den Verkehrsfluss auf der Zufahrt zur Innenstadt erheblich ins Stocken gebracht hatte.

Was ist passiert, dass es zu so einem Baustopp kam? Hat die Urlaubszeit bei den Arbeitern schon begonnen? Nein, Hintergrund sind technische Gründe, wie Stadt-Pressesprecher Ingo Rous am Freitag (11.6.) auf Anfrage erklärte. Es sei eine Betonplatte gegossen worden, die aushärten müsse: „Nächste Woche (ab 14.6.) geht es weiter.“ Schließlich soll die neue Haltestelle – wie die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) vorab angekündigt hatte – bis Anfang Juli fertiggestellt sein. Fahrgäste müssen so lange auf die Haltestelle „Sparkasse“ an der Bahnhofstraße ausweichen.

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Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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