Sekundarschule wird kommen

Experten einig

Zumindest in einem sind sich die Schulexperten, darunter Dezernent Hans-Georg Winkler, einig: Auch Schwerte wird eine Sekundarschule bekommen. Über den genauen Zeitplan wird noch verhandelt. Das Schicksal der Haupt- und Realschulen scheint allerdings besiegelt.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 16.03.2012, 15:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schuldezernent Hans-Georg Winkler informierte über die Pläne der zuständigen Projektgruppe.

Schuldezernent Hans-Georg Winkler informierte über die Pläne der zuständigen Projektgruppe.

Also eine Schule, in der das fünfte und sechste Schuljahr komplett gemeinsam unterrichtet wird und die Klassen sieben bis acht neben gemeinsamen Unterricht auch Grund- und Ergänzungskurse zur Differenzierung haben. Für dieses Modell sprechen sich SPD, WfS, Grüne und Linke aus. Wobei letztere sich der Tatsache beugen mussten, dass die Schülerzahlen nicht mehr für eine weitere Gesamtschule reichen. Die CDU wollte sich noch nicht festlegen, welches der Modelle infrage kommt. Relativ sicher ist auch, dass mit der Einführung der Sekundarschule auch beide Realschulen und die Hauptschule aufgelöst werden. Nur die FDP möchte eine von beiden erhalten.

Keine Frage gibt es über die Räumlichkeiten. Denn nur im siebenzügig ausgelegten Schulzentrum Nord-West ist ausreichend Platz für die neue Schulform. Am heftigsten umstritten ist der Zeitplan.„Es gibt gute Argumente für die Einführung zum Schuljahr 2013/2014 wegen der drastisch sinkenden Schülerzahlen, aber auch für den Start im Schuljahr 2014/2015, um eine Akzeptanz für die neue Schulform zu finden“, erläuterte Winkler. Egal wie das Konzept gestrickt sei, fest stehe, dass die alten Schulen dann parallel zur Sekundarschule auslaufen werden. 

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