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So reagieren die Parteien auf Tobias Bäckers Angebot

Tobias Bäcker, Vorstand der Rohrmeisterei, hat angeboten, den Kultur- und Weiterbildungsbetrieb der Stadt (KuWeBe) zu leiten - ohne Bezahlung. Wie die Vertreter der Parteien in Schwerte darauf reagieren, zeigen wir in unserer Bilderstrecke.
19.08.2014
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»Wir haben unsere Meinungsfindung noch nicht abgeschlossen«, sagt CDU-Fraktionschef Marco Kordt zum Angebot von Tobias Bäcker. Das habe man sich "wohlwollend angehört" und werde es jetzt gründlich prüfen. Die CDU-Fraktion hat Bäcker, der ein Bewerbungsschreiben an den Bürgermeister gesandt hatte, zur Klausurtagung eingeladen.© Foto: Archiv
Die Grünen sehen Vorteile im Angebot des Rohrmeistereichefs. »Wir werden das im Gespräch mit Tobias Bäcker prüfen«, so deren Fraktionschefin Andrea Hosang. Man sehe, so wie die Bewerbung formuliert sei, finanzielle Vorteile für den KuWeBe. Das eingesparte Geld könnte dann in inhaltliche Arbeit wie Kleinkunst oder Welttheater fließen. © Foto: Manuela Schwerte
Die Linken sehen Bäckers Vorstoß deutlich kritischer. »Das sieht ja so aus, als ob Bäcker das nebenbei machen könnte, was Klaus Kilian derzeit hauptberuflich macht«, kommentierte Fraktionschef Dieter Reichwald. Man sehe die Bewerbung auf jeden Fall mit gemischten Gefühlen.© Foto: Bernd Paulitschke
Die SPD-Fraktion hat sich mit Tobias Bäcker und Klaus Kilian getroffen. Dabei sollte es vor allem um die Frage gehen, wie Bäcker zeitlich beide Jobs angemessen schaffen will. »Wir wollen nicht die sachliche Kompetenz von Tobias Bäcker infrage stellen«, betonte Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder. Dennoch bewerte man das Angebot bislang kritisch. Auch, weil dann ein Ehrenamtler personalrechtliche Kompetenzen eingeräumt bekäme.© Foto: Bodo Brauer
Die WfS-Fraktion will das Thema diskutieren, wie Ratsmitglied Jonas Becker erklärte. Bislang habe man sich noch keine Meinung gebildet.© Foto: Archiv
Ein interessantes Angebot, zu dem es aber auch noch viele offene Fragen gibt, so bewertet Renate Goeke von der FDP das Angebot von Tobias Bäcker. Vor allem müssten sich Strukturen bei Rohrmeisterei und KuWeBe ändern.© Foto: Bernd Paulitschke
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