"Spastic with Cheer"-Ausstellung im Kunstverein: Skurrilität und Eigensinn

SCHWERTE Ein überdimensional großer Hase aus rosa Bauschaum, dessen Schnauze skurril in den Raum ragt – die Künstlerin Heike Kati Barath hat einen einzigartigen Stil. Zusammen mit Paul McDevitt stellt sie unter dem Titel "Spastic with Cheer" ihre Werke im Schwerter Kunstverein aus.

von Von Merle Hömberg

, 06.03.2009, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Spastic with Cheer"-Ausstellung im Kunstverein: Skurrilität und Eigensinn

Skurril und eigenwillig: Diese Attribute sind typisch für die Werke von Heike Kati Barath und Paul McDevitt.

Beim zweiten Hinsehen gewinnen ihre Werke jedoch an Skurrilität und Eigensinn, fast ängstigen sie durch ihre überdimensionale und direkte Erscheinung. Die kräftigen Farben, mit denen Heike Kati Barath arbeitet, prägen sich ein. Ihr Mitstreiter Paul McDevitt teilt ihre Liebe zum Besonderen: Erst auf den zweiten Blick muss der Betrachter feststellen, dass das plastisch wirkende, kunstvolle Blumengemälde von Paul McDevitt auf Bierdeckel gemalt und teilweise mit Scherben gespickt ist.

Seinen Werken merkt man deutlich sein Faible für Fantasy, Comics und Detailzeichnungen an, denn im Gegensatz zu Barath geht er eher in die Feinheiten und zieht bescheidenere Formate vor. Für diese Werke muss man sich jedenfalls Zeit mitbringen: Alleine die Skizzen im Eingangsbereich eröffnen eine Mischung aus Notizen und detaillierten Zeichnungen von Formen und Skulpturen, die beinahe zufällig wirken.

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