SPD fordert von Schwerte einen Strategieplan für die Demokratie

Politik in Schwerte

„Wir wollen gemeinsam strategisch für die Demokratie einstehen“, so Angelika Schröder, Fraktionsvorsitzende der SPD in Schwerte.

Schwerte

von Julia Dolinsky

, 02.03.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schwerter SPD um Fraktionschefin Angelika Schröder fordert die Konzipierung eines Strategiepapiers für Demokratie.

Die Schwerter SPD um Fraktionschefin Angelika Schröder fordert die Konzipierung eines Strategiepapiers für Demokratie. © Foto: Manuela Schwerte

Die SPD fordert in einem Antrag den Rat der Stadt Schwerte auf, in der Sitzung am 1. April einen Strategieplan für Demokratie zu beraten und zu beschließen. Ob und inwieweit ein derartiger Strategieplan in Schwerte umsetzbar ist, wird sich in der kommenden Sitzung zeigen.

Ereignisse in der St.-Viktor-Kirche

Die SPD verweist in ihrem Antrag auf die Geschehnisse des letzten Jahres. Am Reformationstag in der St.-Viktor-Kirche in Schwerte provozierte ein AfD-Mitglied einen Eklat. Während eine Muslima von der Kanzel aus sprach, unterbrach er sie und betete das Vaterunser. Angesichts der „antidemokratischen Ereignisse der letzten Zeit“ stelle die SPD nun, unter anderem, ihren Antrag.

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Schwerter Initiativen zusammenführen

„Die verschiedenen Aktivitäten und Initiativen für Demokratie der Stadtgesellschaft sollten miteinander vernetzt und neue Aktionsformen entwickelt werden“, heißt es in den Antragspapieren der SPD. In der Vergangenheit haben sich bereits einige Initiativen gegründet: die Schwerter Friedensinitiative, Pax Christi, Ökumene-Arbeit und das Schwerter Bündnis gegen Rechts.

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Dortmund als Vorbild

Am 13. September 2007 gab auch der Rat der Stadt Dortmund der Verwaltung den Auftrag, einen lokalen Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie zu erstellen. Laut der SPD seien derartige Konzepte erfolgreich.

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