SPD vor Neuanfang - Auch Schlabbach tritt zurück

Neuwahlen am Montagabend

Die SPD in Schwerte steht vor einem kompletten Neuanfang. Nach dem Vorstand der Ratsfraktion trat am Dienstagmorgen auch der Parteichef Michael Schlabbach zurück. „Mit sofortiger Wirkung“, betonte er. Noch am Montagabend hatte er die konstituierende Sitzung der neuen Ratsfraktion geleitet.

SCHWERTE

, 03.06.2014, 11:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Januar 2014 waren der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Michael Schlabbach und seine "Wunschkandidatin" Britta Santehanser noch optimistisch, was die Kommunalwahl angeht. Kurz nach der Wahl am 25. Mai zogen sich allerdings beide zurück.

Im Januar 2014 waren der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Michael Schlabbach und seine "Wunschkandidatin" Britta Santehanser noch optimistisch, was die Kommunalwahl angeht. Kurz nach der Wahl am 25. Mai zogen sich allerdings beide zurück.

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Schlabbach hatte den Parteivorsitz von fünf Jahren von Dirk Kienitz übernommen. Auch damals gab es nach der Kommunalwahl einen radikalen Schnitt in der Schwerter SPD. Schlabbach stand für den Kurs und die Politik der zurückgetretenen Fraktionsvorsitzenden Britta Santehanser.  Am Montagabend hatte die neue Ratsfraktion der SPD mit Angelika Schröder eine neue Vorsitzende gewählt. Die 61jährige stammt aus dem Ortsverein Schwerte-Nord und war bislang nicht im Rat vertreten. Ihre beiden Stellvertreter sind die Geisecker Ratsfrau Marlies Mette und der ebenfalls neu in den Stadtrat gewählte Westhofener Sebastian Rühling. Angelika Schröder ist verwitwet, hat vier Kinder und zehn Enkel. Vor ihrem Ruhestand war sie Leiterin des Abrechnungswesens einer Krankenkasse. Sie ist auf der Schwerterheide verwurzelt, Mitglied der Heideschützen und aktiv im Schicht 16 tätig. Politisch hat sie sich die Themen Arbeit, Soziales, Jugend und Familie auf die Fahnen geschrieben.

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