Schwerter Pfarrgemeinde St. Marien verschärft Maskenpflicht für Gottesdienste

St. Marien

Seit dem 25. Januar gilt in NRW die verschärfte Maskenpflicht. Die Schwerter Pfarrgemeinde St. Marien reagiert und verschärft die Maskenpflicht für die Gottesdienste.

Schwerte

, 30.01.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nur noch medizinische Masken sind in den Gottesdiensten erlaubt. (Symbolbild)

Nur noch medizinische Masken sind in den Gottesdiensten erlaubt. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Seit dem 25. Januar gilt in Nordrhein-Westfalen eine verschärfte Maskenpflicht fürs Einkaufen und für Bus und Bahn. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht ab sofort auch in allen Kirchen der Schwerter Pfarrgemeinde St. Marien

Keine Alltagsmasken in den Gottesdiensten

Die Pfarrgemeinde weist in einer Pressemittelung darauf hin, dass die Pflicht des Tragens von medizinischen Masken für den gesamten Aufenthalt in den Kirchen besteht. Alltagsmasken und andere nicht-medizinische Stoffmasken reichen nicht mehr aus.

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„Die einfache Stoffmaske oder das Bedecken von Mund und Nase durch ein Tuch oder einen Schal sind nicht zulässig. Auch Plexiglas-Visiere sind nicht erlaubt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Pfarrgemeinde St. Marien. Erlaubt seien ab sofort nur noch OP-Masken, FFP2-Masken und Modelle, die vergleichbaren Schutz bieten.

Gottesdienste weiterhin ohne Gesang

Ein Verstoß gegen die neue Regelungen führe bei behördlichen Kontrollen zu einer Ordnungswidrigkeit inklusive Strafzahlung. In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Die Pfarrgemeinde bittet alle Gottesdienstbesucher, sich dringend an die neue Verschärfung zu halten, weil sonst die Fortführung der Gottesdienste gefährdet ist.“

Ausgenommen von der neuen Verschärfung der Pfarrgemeinde St. Marien seien weiterhin nur liturgische Dienste im Altarraum der Kirchen. Auch gesungen werden dürfe in den Gottesdiensten weiterhin nicht. Die Pfarrgemeinde verzichte zudem aus ökologischen Gründen auf Liedzettel zum Mitlesen und bittet alle Gottesdienstbesucher, eigene Gotteslob-Exemplare mitzubringen.

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