Stadt streitet vor Gericht um 90.000 Euro

Rasenplatz Westhofen

Jahrelang war der Rasenplatz neben dem Kunstrasen in Westhofen eher eine naturnahe Fläche. Doch seit diesem Sommer darf hier wieder Sport betrieben werden. Der Platz ist wieder freigegeben, auch wenn sich die Stadt noch um 90.000 Euro mit dem Sportstättenbauer streitet.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 01.08.2011, 19:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadt streitet vor Gericht um 90.000 Euro

Der Rasenteil des Westhofener Sportplatzes ist von der Stadt wieder für den Sport freigegeben worden.

„Im Zuge des Verfahrens hat sich aber rausgestellt, dass Stadt und VfI eine gehörige Portion Mitschuld an der Sache tragen“, räumte Morgenthal ein. So hatten Vereinsmitglieder seinerzeit den Bau abgesegnet. In zähen Verhandlungen hatte die Stadt gegenüber dem mittlerweile insolventen Verein die Rechte erstritten, vor Gericht Schadensersatz geltend zu machen. Denn obwohl der VfI Bauherr war, blieb die Stadt im Nachhinein auf einer gewaltigen Restsumme sitzen.Das wollte man zumindest teilweise durch Forderungen gegenüber dem Architekten vor Gericht ausgleichen. Doch weil wohl auch städtische Stellen den Pfusch am Bau seinerzeit zumindest tolerierten, blieb davon nun nur noch eine Forderung von rund 90.000 Euro übrig. Die hatte das Land von der Stadt zurückgefordert, weil beim letzten Bauabschnitt keine ordnungsgemäße Ausschreibung erfolgt war. Auf die hatte man aus Zeitgründen verzichtet. Ein Prozesstermin ist für Mitte September anberaumt.

Lesen Sie jetzt