Städte sollen über Nickelstaub informiert werden

Petitionsausschuss

SCHWERTE Über erhöhte Schadstoffwerte sollen künftig nicht nur die Umweltschutzbehörden, sondern auch die betroffenen Städte kurzfristig informiert werden. Diese Empfehlung gibt der Petitionsausschuss des Landtages nach dem Informations-Hickhack bei der drastischen Nickelstaub-Belastung.

von Von Reinhard Schmitz

, 25.11.2009, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Ladestraße nimmt die Messstation SCHW002  die Deutsche Nickel ins Visier.

An der Ladestraße nimmt die Messstation SCHW002 die Deutsche Nickel ins Visier.

So der Tenor eines Schreibens, das WfS-Fraktionsvorsitzender Eckehard Weist von der Landtagspräsidentin erhielt. Von der WfS-Fraktion angerufen, hatte sich der Petitionsausschuss mit dem Behörden-Handeln bei der Nickelstaub-Affäre beschäftigt. Aufgrund einer Stellungnahme des NRW-Umweltministeriums kam das Gremium zu dem Schluss, dass die Aufsichtsbehörden ausreichend zusammengearbeitet und die nötigen Maßnahmen ergriffen hätten. Allerdings sei die Öffentlichkeit erst im Rahmen der Medienberichterstattung unterrichtet worden. 

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