Studenten-Ideen für Rohrmeisterei und City

Keine Universallösung

Radmeisterei oder der KreativFluss die Ideen, wie die Stadt zwischen der Ruhr und der Innenstadt neu gestaltet werden könnten sind bunt. Doch die eine Lösung hatten auch die Teilnehmer der studentischen Sommerakademie nicht zu bieten.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 23.10.2011, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein hoher Steg entlang des ehemaligen Pfarrgartens (von den Studenten als Gänsewiese bezeichnet) würde die Innenstadt attraktiver an das Plateau anbinden.

Ein hoher Steg entlang des ehemaligen Pfarrgartens (von den Studenten als Gänsewiese bezeichnet) würde die Innenstadt attraktiver an das Plateau anbinden.

Die Konzepte waren vielfältig. Einzelnen Bausteine tauchten aber immer wieder auf. So sehen die Studenten den Mühlenstrang, der jetzt hinter Büschen verborgen ist, als versteckten Schatz. Er müsse an das Gelände angebunden werden. Eine Lösung für das Parkplatzproblem, sei letztlich nicht im direkten Umfeld zu finden. Vielmehr müssten Parkplätze der Innenstadt über attraktivere Wege an die Rohrmeisterei angebunden werden.

Spannend waren auch die Ideen, die mit Sonderpreisen ausgezeichnet wurden: So widmete sich Frank van Ühm von der Uni Detmold ausschließlich dem Thema Radtouristik und verpasste der Rohrmeisterei unter anderem ein Röhrenhotel und Bungalows, in dem Radfahrer übernachten können, einen Rickscha Service und ein FahrradDrive-Inn. Eine Gruppe der TU Dortmund hob auf die bestehenden Künstlerateliers und Auftrittsmöglichkeiten ab und ergänzte die um ein Kreativquartier.

„Das alles sind Trittsteine, die jetzt bis zum Frühjahr zu einem Handlungskonzept entwickelt werden müssen“, erläuterte Rohmeisterei-Vorstand Tobias Bäcker. Außerdem müssen die Pläne mit denen für das Museum und die St.Viktorkirche zusammengeführt werden. „Denn eines ist sicher“, betonte auch Bürgermeister Heinrich Böckelühr, „ohne Fördermittel des Landes läuft gar nichts.“

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