Tag 3: Der Schwerter Hobby-Koch ist raus

Bei der "Küchenschlacht" des ZDF

Gebratener Rehrücken mit Pfifferlingen, Kartoffelpüree und Rotweinsauce: Dieses Gericht hat dem Schwerter Hobbyk-Koch Daniel Schumacher kein Glück gebracht. Am dritten Tag der Küchenschlacht, die im ZDF ausgestrahlt wird, musste er sich geschlagen geben.

SCHWERTE

, 15.07.2015, 15:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
So sah es aus, als das Fernsehteam beim Schwerter Daniel Schumacher zu Gast war.

So sah es aus, als das Fernsehteam beim Schwerter Daniel Schumacher zu Gast war.

Tag 3: Glücklos mit Rehrücken

Das Püree zu kalt, die Rotweinsauce etwas zu wenig: „Ich mag keine Gerichte, die zu kompliziert sind“, urteilte Sterne-Koch Ali Güngörmüs vom Hamburger Restaurant Le Carnad in der Sendung am Mittwoch. Er gab unter anderem dem „weltbesten Burger“ und New-Orleans-Lachs mit Rosenchips den Vorzug.

Daniel Schumacher – diesmal in einem T-Shirt mit Ergste-Aufdruck – trug sein Ausscheiden mit Fassung. Die verbliebenen Kandidaten bekommen am Donnerstag eine neue Aufgabe, bevor zwei von ihnen am Freitag im Finale gegeneinander antreten.

Das waren die bisherigen Tage der "Küchenschlacht":

Daniel Schumacher hat es bei der "Küchenschlacht" des ZDF in die nächste Runde geschafft. Der gelernte Hotelkaufmann mit Erfahrungen in diversen Kochshows (Das perfekte Dinner, Game of Chefs) gehört in dieser Woche zu den Kandidaten, die jeden Tag von 14 bis 15 Uhr am Herd um den Wochentitel wetteifern.

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Einer der Kandidaten scheidet täglich aus, bis es am Freitag zum Duell der Finalisten kommt.  In dieser Woche leitet Alexander Kumptner den Wettbewerb am Herd und liefert auch das Rezept, das die beiden Finalisten nachkochen müssen.

Komplimente an Tag zwei

Am zweiten Tag der ZDF-Küchenschlacht hat sich Daniel Schumacher  in die nächste Runde gekocht: Seine gebratenen Jacobsmuscheln mit Gemüse-Couscous und Karottenschaum fand Juror Christoph Rütter "ausgezeichnet". Vorspeisen standen am Dienstag auf dem  Aufgabenzettel der Hobbyköche – und alle machten ihren Job gut. Da kam es am Ende auf kleinste Details an. 

Die innen glasigen Jacobsmuscheln kommentierte der Küchenchef im Restaurant Haerlin im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten mit "Mein Kompliment!" Beim Probieren der Sauce entfuhr ihm ein "Oh, die ist sehr gut", das Cousous lobte er als "sehr schön gemacht." Sein einziger Kritikpunkt: "Die Jacobsmuschel hätte schärfer angebraten sein können". Dennoch zweifelte er keinen Moment: Daniel Schumacher, der mit seinem T-Shirt Werbung für das Ergster Label "Selfie Dress" machte, kam glatt weiter.   

Nur wenig Kritik am ersten Tag

Als Juror der ersten Runde fungierte am Montag der Schweizer Sterne-Koch Andreas C. Studer, der großes Lob für Schumachers äußerst professionell daherkommendes Koch-Handwerk übrig hatte. Er äußerte lediglich einen kleinen Kritikpunkt: "Der Fisch ist ein bisschen zahm gewürzt." Das fehlende Salz war allerdings kein Ausschlusskriterium. Schumacher darf weiter ran.

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