Im Tiny House leben – dass das in Schwerte möglich wird, hält unsere Autorin für wünschenswert. © picture alliance/dpa
Meinung

Tiny Houses: Schwerter Politiker sprechen endlich die Sprache der Zukunft

Tiny Houses sind nicht nur ein Trend, sondern eine echte Zukunftsoption, findet unsere Autorin. Und freut sich, dass Kommunalpolitiker endlich den richtigen Weg zu gehen versuchen.

Der Name „Tiny Houses“ ist bereits selbsterklärend: kleine Häuser. Ein eigenes Reich für sich allein, aber in winzig. Energieeffizient und je nach Ausführung aus nachhaltigen Rohstoffen gebaut. Was aktuell ein Trend ist, kann für die Zukunft eine echte Option sein. Vorausgesetzt, die Politik setzt die Planung solcher Siedlungen geschickt um.

Die kleinen Wohnhaussiedlungen haben das Potenzial, ein Klientel anzulocken, das eine erfrischende Einstellung zum Leben hat. Eine, die nicht gleich ein 200-Quadratmeter-Ungetüm samt Steingarten als einzig erstrebenswerte Option sieht. Sondern nachhaltig und genügsam denkt.

Lost Spaces werden wiederbelebt

Ein weiterer Pluspunkt: Sogenannte Lost Spaces – also Flächen und Orte in Städten, die praktisch nicht genutzt werden – erhalten ein neues Leben. Das tut auch dem Stadtbild gut. Es schafft zudem gewinnbringend Lebensraum für viele Menschen.

Die SPD möchte in Schwerte Tiny Houses ermöglichen. Gelingt den Sozialdemokraten dies, dann sprechen die Kommunalpolitiker endlich einmal die Sprache der Zukunft. Nämlich, den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden und dabei auch an die Umwelt zu denken. Und natürlich: den Lebensraum Stadt möglichst effizient zu nutzen.

Über die Autorin
Volontärin
Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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Denise Felsch

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