Transporter mit Schießbaumwolle sorgte für nächtliche Sperrung

SCHWERTE 15 Fässer mit Schießbaumwolle (Nitrocellulose) legten in der Nacht zu Mittwoch die Raststätte Lichtendorf-Nord lahm. Ein LKW hatte Fässer der Substanz, die zur Herstellung von Metallschutzlacken und Feuerwerkskörpern gebraucht wird, geladen.[Mit Video]

von Ruhr Nachrichten

, 18.03.2009, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Transporter mit Schießbaumwolle sorgte für nächtliche Sperrung

Die Feuerwehr untersuchte die beschädigten Fässer genau.

Da Schießbaumwolle in Ethanol gelagert werden muss, um nicht hochexplosiv zu sein, stoppte die Polizei den Transport sofort. Bis ein Uhr dauerte es, die Fässer auf einen herbeigerufenen zweiten LKW umzuladen. Von dort aus wurde die gefährliche Fracht zur Spezialfirma Schering gebracht. Ein Leck hatte zum Glück keines der beschädigten Fässer, so dass keine akute Gefahr bestand. Dennoch war der komplette Bereich der Raststätte Lichtendorf-Nord für über sechs Stunden gesperrt.

Besonders ärgerlich wird die Angelegenheit für die Spedition, den Brummifahrer und die Verladefirma. Sie erwartet nach Auskunft der Polizei nämlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Gefahrgut-Gesetz.  

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