Turnhalle der Lenningskampschule wird freigegeben

Bisher Flüchtlingsunterkunft

Die kleine Turnhalle der Schwerter Lenningskampschule am Bohlgarten wird nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt. Bald steht sie wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Doch bis dahin wird es noch ein paar Wochen dauern.

SCHWERTE

, 19.05.2016, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Voraussichtlich bis Mitte Juni – so erklärte Stadt-Pressesprecher Carsten Morgenthal am Donnerstag – soll die Turnhalle der Lenningskampschule wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut sein. Diesen Zeitplan sähen die bisherigen Planungen vor.

„Ich weiß davon noch nichts“, sagte auf Anfrage Martin Krämer, Rektor der Lenningskamp-Grundschule, die die Halle normalerweise für ihren Sportunterricht nutzt: „Das ist doch schön, dass wir da wieder reinkönnen.“

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Seit die Sportstätte vor den Weihnachtsferien zu einem Flüchtlingsheim umgebaut wurde, waren die Lenningskamp-Schüler in die benachbarte Alfred-Berg-Turnhalle ausgewichen.

Klappt die Übergangslösung?

Das klappte – so Krämer – zwar problemlos, doch fühlten sich besonders die jungen Erst- und Zweitklässler in der großen Dreifachhalle oft ein wenig verloren. „Es ist uns so schon lieber“, zeigte sich Krämer froh über die baldige Rückkehr in die gewohnten kindgerechten Räumlichkeiten.

Bereits im April hatte die Stadt angekündigt, die Turnhalle an der Reichshof-Grundschule in Westhofen sowie die Turnhalle der Heideschule kurzfristig wieder freizugeben. Erst nach den Sommerferien sollte auch die Dreifach-Sporthalle an der Realschule am Stadtpark wieder normal genutzt werden können, weil zuvor noch Sanierungsarbeiten zu erledigen sind.

Die Lage in den übrigen Turnhallen:

Bewegung kommt auch in die übrigen Turnhallen, die derzeit noch mit Flüchtlingen belegt sind. „Verwaltung und Arbeitskreis Asyl sind gegenwärtig intensiv darum bemüht, die noch in den Turnhallen Wasserstraße in Westhofen, Turnhalle an der Grundschule Villigst und Turnhalle Schule an der Ruhr verbliebenen Personen kurzfristig in Wohnungen sowie auch am Containerstandort in Ergste unterzubringen“, berichtete der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler.

„Nach Freizug der Turnhallen und unter Berücksichtigung der bis dahin vorliegenden Informationen über weitere Zuweisungen kann in Abstimmung mit dem Arbeitskreis Asyl sowie dem Stadtsportverband eine Entscheidung über den weiteren Rückbau der Turnhallen erfolgen“, so Winkler.

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