Umbau an Bushaltestelle sorgt für Verkehrsbehinderung

Baustelle

Weil die Bushaltestelle umgebaut wird, kommt es am Bürenbrucher Weg zu Verkehrsbehinderungen. Die Stadt baut Haltestellen barrierefrei um, aber nicht alle.

Ergste

02.06.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bushaltestelle in Ergste wird umgebaut.

Die Bushaltestelle in Ergste wird umgebaut. © Alexander Nähle

Vier Wochen wird der Umbau der Bushaltestelle „Ergste Bahnhof“ in Fahrtrichtung Villigst in einen barrienfreien Halt dauern. In der Zeit wird der Verkehr auf dem Bürenbrucher Weg mit einer verkehrsabhängig geschalteten Ampel gesteuert. Die Maßnahme hat am vergangenen Dienstag begonnen und dauert bis zum 26. Juni (Freitag).

Umbau wird mit Landesmitteln finanziert

Der Umbau der Haltestellen wird mit Mitteln der ÖPNV-Infrastrukturförderung des Bundes und des Landes finanziert und geht zurück auf das Personenbeförderungsgesetz. Die zum 1. Januar 2013 in Kraft getretene Novelle setzt weitreichendere Anforderungen an die Beachtung der Belange körperlich eingeschränkter Menschen.

Die Aufgabenträger , zumeist die Kommunen, werden verpflichtet, in den Nahverkehrsplänen in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen bis 2022 eine vollständig barrierefreie Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote zu gewährleisten.

Nur wichtige Haltestellen werden umgebaut

Doch bis 2022 alle Haltestellen umzubauen, wird wohl nicht funktionieren. Deshalb hat die Stadt anhand ausgewählter Kriterien eine Priorisierung der Haltestellen vorgenommen. So kann sichergestellt werden, dass die Haltestellen mit besonderen Bedarfen und mit hoher Relevanz für eingeschränkte Personen vorrangig umgebaut werden.

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