Die Polizei hatte an der Raststätte Lichtendorf-Süd einen Lkw angehalten, aus dessen Container nach einem Bremsmanöver auf der Autobahn Flüssigkeit ausgelaufen war. Die Feuerwehr rückte aus. © Feuerwehr Schwerte
Feuerwehr in Schwerte

Undichter Transporter sorgte für Großeinsatz an Raststätte Lichtendorf-Süd

Die Feuerwehr war am Donnerstag zur Raststätte Lichtendorf-Süd gerufen worden. Ein 1000 Liter umfassender Lkw-Container mit einer zunächst unbekannten Flüssigkeit war bei der Ankunft so gut wie leer.

Zu einem Großeinsatz waren die Kameraden der Schwerter Feuerwehr am späten Donnerstagnachmittag (3.12.) ausgerückt. Die Polizei hatte an der Raststätte Lichtendorf-Süd einen Lkw angehalten, aus dessen Container nach einem Bremsmanöver auf der Autobahn Flüssigkeit ausgelaufen war. Die Beamten hatten den Transporter zunächst sichergestellt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Insgesamt 34 Einsatzkräfte vor Ort

Da über den Stoff zunächst keine genaueren Informationen vorlagen, rückten die Kameraden mit einem Großaufgebot an der Raststätte an. Neben der hauptamtlichen Wache und der Einsatzführung waren auch die Löschzüge Schwerte-Mitte und Geisecke der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst alarmiert worden. Insgesamt 34 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Feuerwehr insgesamt vor Ort.

Für den Einsatz galt zunächst die höchste Sicherheitsstufe, sodass die Feuerwehrleute den Transporter mit grünen Vollschutz-Anzügen erkundeten. Nach der genaueren Inspektion fiel die Situation jedoch deutlich weniger dramatisch aus als zunächst befürchtet. „Es handelte sich um einen Stoff, der zur Herstellung von Binderfarbe genutzt wird“, erklärte Wilhelm Müller, Leiter der Schwerter Feuerwehr, gegenüber unserer Redaktion.

Der 1000 Liter umfassende EBC-Container war bei der Ankunft der Feuerwehr aber schon so gut wie leer. „Vermutlich hatte er bereits einiges an Flüssigkeit auf der Autobahn verloren“, so Müller.

Ein weiteres Auslaufen wurde durch das Hinzufügen von Bindemittel verhindert. Danach übergaben die Kameraden die Einsatzstelle wieder der Polizei.

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