Unterführung in Geisecke soll nun repariert werden

Eineinhalb Jahre Verzögerung

Seit gut eineinhalb Jahren nerven Warnbaken an der Straße Zum Wellenbad die Verkehrsteilnehmer in Schwerte-Geisecke. Ursprünglich waren sie dort aufgestellt worden, weil an der Entwässerungsrinne Bauarbeiten durchgeführt werden sollten. Bisher war nichts passiert, vielleicht könnte sich jetzt aber tatsächlich was tun.

GEISECKE

, 08.08.2017, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch der stellvertretende Leiter der Autobahnmeisterei Dortmund, Martin Tadema, ist nicht erfreut: „Es ärgert mich selbst, dass wir da bisher nicht vorangekommen sind.“

Bisher hatte es bei Nachfragen stets geheißen, die Verschraubung der Metallabdeckung an der Entwässerungsrinne sei verrostet und müsse ersetzt werden. Erst wurden Schadensfälle für eine Sammelbestellung gesammelt, dann sollen falsche Gitter bestellt worden sein, dann kam wieder eine neue Ablaufrinne ins Gespräch.

Seit zwei Jahren gibt es immer wieder Ankündigungen für Bauarbeiten

Die ist nach Auskunft von Martin Tadema jetzt beschlossene Sache. „Die Rinne ist noch einmal untersucht und gespült worden. Wir haben uns dann für Regenabläufe entschieden, die das Problem auf längere Sicht lösen sollen.“ Für den Einbau der Gullys sei allerdings die Einrichtung einer Baustelle nötig, also immer noch keine Aussicht auf freie Fahrt durch die Unterführung.

Für Walter Klostermann, den ehemalige Vorsitzender der östlichen SPD, ein Unding: „Seit zwei Jahren wird uns ständig irgendetwas erzählt, was dann doch nicht passiert.“ Er fühlt sich veräppelt von Straßen-NRW. Selbst das Büro des Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke habe sich an dieser Recherche die Zähne ausgebissen.

Dass es jetzt vorangehen soll, mag er nach den Vertröstungen der letzten Zeit kaum glauben. Und auch Martin Tadema ist vorsichtig geworden mit Prognosen: „Der Auftrag ist an eine Firma erteilt. Die disponiert jetzt. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr noch was wird.“

Solange müssen sich Walter Klostermann und viele andere Verkehrsteilnehmer noch über die Baken ärgern.

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