Verärgerung über Stadtwerke-Baustelle an der Lichtendorfer Straße

SCHWERTE Gerade erst neu gepflastert und schon wieder aufgerissen: Bernd Droll schwillt der Hals, wenn er vom Fenster auf den Bürgersteig der Lichtendorfer Straße schaut.

von Von Reinhard Schmitz

, 03.03.2009, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verärgerung über Stadtwerke-Baustelle an der Lichtendorfer Straße

Ratsherr Bernd Droll ärgert sich, dass der Bürgersteig an der Lichtendorfer Straße nach einem halben Jahr erneut aufgerissen wird.

"Deswegen geben wir auch Gas und wollen in drei Tagen mit der Maßnahme fertig sein", verspricht Dirk Mannes, Technikleiter der Stadtwerke. Vom Erfolg des Glasfaserprojekts in der Kreinbergsiedlung überrollt, müsse sein Unternehmen auf 170 m Länge zwei zusätzliche Leerrohre unter dem Bürgersteig verlegen. "Das ist sehr unglücklich gelaufen", räumt Mannes ein. Dabei hatten die Stadtwerke eigentlich eine doppelte Baustelle vermeiden wollen, als die Stadtentwässerung (SEG) im vergangenen Jahr die bucklige Oberfläche des Bürgersteigs erneuerte. Vorsorglich ließ man vorher vier Leerrohre einbuddeln, deren Kapazität nun aber doch nicht ausreicht.

Auch, weil gleich eine Anbindung von der Verteilerstation Gehrenbachstraße bis zur Eisenbahnbrücke Ostberger Straße gezogen werden soll. In deren Unterbau ruhen bereits seit der letzten Renovierung weitere Leerrohre, die dem späteren Anschluss der Schwerterheide dienen.

Lesen Sie jetzt