Verbraucherzentrale: Widerspruch per Post einlegen

Bing Maps Streetside

Zuerst war es Google, nun folgt Microsoft. Der amerikanische Großkonzern wird Häuser und Wohnungen für seinen Kartendienst Bing Maps fotografieren. Wer die Veröffentlichung von Bildern aus seinem Umfeld verhindern möchte, sollte Widerspruch einlegen. Wie erklärt die Verbraucherzentrale in Schwerte.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn und Tobias Nordmann

, 02.08.2011, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verbraucherzentrale: Widerspruch per Post einlegen

Nach Google wird wohl auch Microsoft demnächst mit solchen Aufnahmewagen durch die Straßen fahren. Wer seine Wohnung oder Haus nicht im Internet sehen will, kann Einspruch einlegen.

So legen Sie Widerspruch ein
Der Antrag auf Unkenntlichmachung kann auch per E-Mail an kunden@microsoft.com gestellt werden. Alternativ bietet Microsoft die postalische Bestellung eines Formulars zum Vorabwiderspruch an. Es kann bei der Microsoft Deutschland GmbH, Stichwort: Widerspruch Bing Maps Streetside, Postfach 101033, 80084 München, angefordert werden.

Wie Angelika Weischer berichtet, können nicht nur Hauseigentümer Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Bilder einlegen. Der Musterbrief der Verbraucherzentrale ist auch für Mieter nutzbar. „Sobald ein Bewohner Widerspruch einlegt, muss auf den Fotos das gesamte Haus unkenntlich gemacht werden“, so Weischer. Wichtig sei in jedem Fall, um Bestätigung des Schreibens zu bitten: Wer nach drei Wochen keine Rückmeldung erhalten hat, sollte nachhaken.Bing Maps Streetside soll im Herbst starten und ist das Microsoft-Pendant zu Googles umstrittenem Street-View-Projekt.

So legen Sie Widerspruch ein
Der Antrag auf Unkenntlichmachung kann auch per E-Mail an kunden@microsoft.com gestellt werden. Alternativ bietet Microsoft die postalische Bestellung eines Formulars zum Vorabwiderspruch an. Es kann bei der Microsoft Deutschland GmbH, Stichwort: Widerspruch Bing Maps Streetside, Postfach 101033, 80084 München, angefordert werden.

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