Verkaufsoffene Sonntage locken immer zahlreiche Besucher in die Schwerter Innenstadt. In diesem Jahr mussten drei der vier Termine abgesagt werden. © Foto: Bernd Paulitschke
Nach mehreren Absagen

Verkaufsoffene Sonntage in Schwerte: Termine als Reaktion auf Corona

Durch Corona kamen verkaufsoffene Sonntage 2020 in Schwerte zu kurz. Nach einem Antrag der Werbegemeinschaft könnten zwei Termine noch in diesem Jahr nachgeholt werden.

Das Pannekaukenfest oder der Brezelmarkt lockten in den vergangenen Jahren mit verkaufsoffenen Sonntagen verbunden stets zahlreiche Besucher in die Schwerter Innenstadt. Durch die coronabedingten Absagen von Großveranstaltungen kamen die verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr zu kurz.

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Drei von vier Sonntagen wurden abgesagt

Im November 2019 hatten Schwertes Politiker sich für vier Sonntage entschieden, an denen die Läden in der Schwerter Innenstadt geöffnet haben dürfen. Ursprünglich waren diese Termine: 1. März, 3. Mai, 6. September und 25. Oktober.

Corona machte diesen Planungen allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Lediglich der verkaufsoffene Sonntag am 1. März in Verbindung mit dem Frühlingserwachen und dem Hollandmarkt konnte noch stattfinden. Alle weiteren geplanten Termine wurden ausnahmslos durch die Schwerter Werbegemeinschaft abgesagt.

Alternative Termine sind geplant

Zwei der drei Termine könnten bald allerdings schon nachgeholt werden. Die Werbegemeinschaft legte dem Stadtrat für die kommende Sitzung am 13. August zwei Anträge vor. Die ausgefallenen verkaufsoffenen Sonntage sollen laut Beschlussvorlage am 11. Oktober und am 6. Dezember nachgeholt werden. Die verkaufsoffenen Sonntage sollen den Einzelhändlern dabei helfen die Verluste der letzten Monate wieder auszugleichen beziehungsweise abzumildern. Das Ziel dahinter: Ladenschließungen vorzubeugen.

Im Antrag der Werbegemeinschaft heißt es: „Ob und wann die Verluste aus der Zeit des Lockdowns wieder ausgeglichen sind, ist ungewiss. Der stationäre Einzelhandel ist zudem bereits vor der Covid-19-Pandemie durch den verstärkten Onlinehandel weiter unter Druck geraten. Eine sich weitere verschlechternde Situation der Innenstadt hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben in der gesamten Stadt und damit auch die Einwohnerentwicklung sowie auf die finanzielle Situation der Gesamtstadt.“ Diese Entwicklung ließe die sowieso schon finanziell angeschlagene Stadt weiter in eine Abwärtsspirale geraten.

Entschieden wird der Antrag in der nächsten Sitzung des Rates der Stadt Schwerte am 13. August um 17 Uhr in die Aula des Friedrich-Bährens-Gymnasium.

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Student für Sozialwissenschaft und Philosophie – gebürtiger Schwerter und Wahl-Dortmunder. Immer interessiert an Menschen aus dem Ruhrgebiet und ihren Geschichten.
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Felix Mühlbauer

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