Was passiert eigentlich im Wald? Wann wird gepflanzt, wann gehegt, wann gefällt? Ein Jahr lang sind wir mit dem Förster in den Wald gegangen. Hier Teil 4 der Video-Reihe: Im Sägewerk.

05.01.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was in Schwerte wächst, landet abgeholzt in Betrieben wie dem von Stefan Vöcking in Ahaus. Nadelhölzer werden vor allem im Sauerland gesägt. Um Eichen und andere Laubhölzer kümmern sich rund ein Dutzend Sägewerke in NRW. Die Herbst-Lieferung aus Schwerte kam komplett zu Vöcking nach Ahaus.

Das hat der Markt geregelt. Die Sägewerke melden regelmäßig ihre Wünsche an beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW und verhandeln den Preis. Der Landesbetrieb wiederum fragt seine Förster: Habt ihr was im Angebot? Dann verständigen sich die Förster vor Ort und der Sägewerks-Chef: Hat das Holz die gewünschte Qualität? Sind die Stämme gerade und sind höchstens wenige Astlöcher im Holz?

Das letzte Wort allerdings hat der private Waldbesitzer. Ist ihm der Preis zu gering, wird nichts aus dem Geschäft. Der Kubikmeter Eichenholz kann zwischen 100 und 300 Euro einbringen.

Video
Wald-Serie, Teil 4: Vom Wald ins Sägewerk

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