Die Asphaltarbeiten auf der gesperrten Autobahnauffahrt in Richtung Bremen gehen zügig voran. © Reinhard Schmitz
Meinung

Von mir aus könnte die Deges an der B236 noch jahrelang weiterbauen

Der Start war rumpelig. Aber jetzt poliert die Deges ihr Image auf. Der Ausbau der B236 kommt mit großen Schritten voran. Nicht jeder freut sich darauf, wenn das Großprojekt fertig ist.

Erst mussten die Pläne neu aufgerollt werden, weil man einen Bach vergessen hatte. Später wurde der mit großem Spatenstich gefeierte Neubau der Fußgängerbrücke am Freischütz gestoppt, weil die Widerlager nicht richtig waren.

Das sind nur zwei Folgen der Endlosserie „Pleiten, Pech und Pannen“ beim Ausbau der B236, die mir im Kopf hängen geblieben sind. Wie oft sind Baubeginn- und Fertigstellungsdatum angekündigt worden und dann tatenlos verstrichen.

Nicht für jedes Malheur war die Deges verantwortlich. Sie hat das Projekt vom Landesbetrieb Straßen NRW geerbt. Nachdem es zu ihrem Start ordentlich ruckelte und Kritik hagelte, ist sie jetzt kräftig dabei, ihren Ruf in Schwerte aufzupolieren.

Auf einmal sieht man massenweise Arbeiter auf der Baustelle wuseln. Die Autobahnauffahrt nach Bremen soll in wenigen Wochen freigegeben werden, die gesamte Strecke im nächsten Frühjahr.

Bei einem wie mir, der die Hörder Straße täglich nur zwischen McDonalds und der City benutzt, kommt da fast Wehmut auf. So schön frei wie seit Beginn der Baustelle war dieser Abschnitt nie. Eigentlich könnten da gerne noch ein paar Verzögerungen passieren. Aber man soll ja nicht egoistisch sein. Das überlasse ich denen, die Handy-spielend vor mir die grüne Ampel verschlafen oder die leere Bundesstraße mit Tempo 30 herunterschleichen.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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