Waldorfkindergarten von Altlasten befreit

Belasteter Boden entfernt

Das Außengeländes des Waldorfkindergartens nimmt endlich Gestalt an. Beim Ortstermin am Montag verschaffte sich Bürgermeister Heinrich Böckelühr einen Überblick über den Stand der Arbeiten.

SCHWERTE

von Von Jan Büsse

, 14.03.2011, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Außengeländes des Waldorfkindergartens nimmt endlich Gestalt an.

Das Außengeländes des Waldorfkindergartens nimmt endlich Gestalt an.

„Es gibt für einen Bürgermeister nichts schöneres, als endlich eine Altlast loszuwerden“, sagte Böckelühr und wedelte mit der dicken roten Mappe, in der alle Unterlagen zum Vorgang gesammelt sind. Belastung war nicht bekannt Rund zwei Jahre liefen die Planungen – in den kommenden drei Wochen soll das rund 1000 Quadratmeter große Gelände endlich fertiggestellt werden. Dass es solange gedauert hat, lag an Auflagen, die der Kreis Unna dem Kindergarten gemacht hatte. Der belastete Boden, den die Tennis-Asche des Vorbesitzers Schwerter Turnerschaft verursacht hatte, musste einen Meter tief ausgehoben werden. „Bei der Übernahme des Geländes war die Belastung noch nicht bekannt“, wie Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker erklärte. Mit einer gemeinschaftlichen Aktion stellten sich Kindergarten-Eltern und Stadt den Anforderungen des Kreises. Architektin Astrid Brieke und Tobias Bäcker kümmerten sich um Planung, Umsetzung und die Kommunikation mit der Stadt. Die Kinder haben jedenfalls schon genaue Vorstellungen, wo die Spielgeräte hinsollen. „Da kommt die Rutsche hin und da die Schaukel. Der Tunnel soll da hin“, sagt einer der Knirpse und zeigt auf den matschigen Platz. Zusätzlich wird es einen großen Sandkasten und mittig eine Freifläche für Tänze und Spiele geben.

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