Warum die Premiere von „Schwerte live“ im November ausfallen muss

Musiknacht

Eine Kneipennacht mit Musik im November? Das sollte doch mit Hygienekonzept klappen. Tut es aber nicht, stellten die Veranstalter fest. Warum die erste Ausgabe von Schwerte live ausfällt.

Schwerte

02.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stefan Bauer hatte sich als Kooperationspartner des Stadtmarketing um die Veranstaltung gekümmert.

Stefan Bauer hatte sich als Kooperationspartner des Stadtmarketing um die Veranstaltung gekümmert. © Foto: Bernd Paulitschke

Die für den 14. November geplante erste Ausgabe von „Schwerte Live. Die Gastromusik-Nacht“ findet aufgrund der anhaltenden coronabedingten Einschränkungen nicht statt.

Die Corona-Pandemie beeinflusst nun seit über fünf Monaten den Alltag in Deutschland. Wirtschaft, Handel und Gastronomie mussten sich neu organisieren und adäquate Strukturen entwickeln, um nach dem Shutdown wieder öffnen zu können. Geliebte und traditionsreiche Veranstaltungen konnten und können größtenteils immer noch nicht stattfinden.

Für die am 14. November geplante erste Ausgabe von „Schwerte Live! Die Gastromusik-Nacht“ hat das Schwerter Stadtmarketing gemeinsam mit dem Kooperationspartner Stefan Bauer die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung abzusagen.

Rücksprache mit Ordnungsamt

„Nach Rücksprachen mit dem Ordnungsamt haben wir uns gemeinsam mit unserem Kooperationspartner dazu entschlossen, die Veranstaltung für dieses Jahr abzusagen. In Anbetracht der wieder steigenden Infektionszahlen, können und möchten wir nicht das Risiko eingehen, dass sich Menschen bei unserer Veranstaltung im Herbst infizieren und möglicherweise in Folge dessen für eine weitere Verbreitung des Virus sorgen“, erklärt Michael Kersting, Leiter Schwerte Stadtmarketing.

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Neben der im Mittelpunkt stehenden Gesundheit der Gäste und Gastronomen sowie aller teilnehmenden Musiker sind darüber hinaus unüberwindbare organisatorische Hürden Grund für die Absage.

Laut aktuell geltender Anlage zu den Hygiene- und Infektionsschutzstandards der Coronaschutzverordnung in NRW müsste zum Beispiel jedem Gast ein fester Sitzplatz zugeordnet werden, zwischen den darbietenden Musikern selbst ein Abstand von zwei bis drei Metern sowie zwischen Darstellenden und Publikum ein vier Meter Mindestabstand sichergestellt werden.


Fester Sitzplatz ist kein Konzept der Veranstaltung

„Die Veranstaltung lebt davon, dass die Gäste an einem Abend in mehreren Locations Live-Musik hautnah erleben, von Ort zu Ort ziehen und gemeinsam feiern und tanzen können. Ein fester Sitzplatz sowie der einzuhaltende Abstand zwischen Musikern und Publikum ist bei nahezu allen teilnehmenden Gastronomien aufgrund der Raumkapazitäten nicht darstellbar“, so Stefan Bauer, der die Veranstaltung als Kooperationspartner mitorganisiert.


2021 ist ein neuer Anlauf geplant

In 2021 soll ein erneuter Anlauf für die Premiere von „Schwerte Live!“ genommen werden. Alle bereits teilnehmenden Gastronomien sowie die für dieses Jahr organisierten Künstler sollen im kommenden Jahr wieder mit in das Programm genommen werden.

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