Wasser-Boiler hat wohl den Brand im Stahlwerk ausgelöst

Ermittlungen eingestellt

Ein defekter Warmwasserspeicher hat höchstwahrscheinlich den verheerenden Brand im Stahlwerk Ergste ausgelöst, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Das Brandermittlungsverfahren ist damit eingestellt

ERGSTE

von Von Reinhard Schmitz

, 10.10.2011, 19:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vermutlich löste ein defekter Boiler an einem Waschbecken den Großbrand im Stahlwerk Ergste aus.

Vermutlich löste ein defekter Boiler an einem Waschbecken den Großbrand im Stahlwerk Ergste aus.

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Abbruch des Stahlwerks

In vollem Gange sind die Abbrucharbeiten an der abgebrannten Halle 4 des Stahlwerks Ergste. Wahrscheinlich ist auch der Turm, der sich in ihrer Mitte als Wahrzeichen des Unternehmens erhebt, nicht mehr zu retten.
01.09.2011
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Bis die Halle endgültig abgerissen ist, müssen Verkehrsteilnehmer auf der Letmather Straße wohl noch einige Woche mit der einspurigen Verkehrsführung leben.© R. Schmitz
Über der Lücke, die der Abbruchbagger bereits in die Hallenruine gerissen hat, thront noch der brandgeschädigte Turm der Bandglühe.© R. Schmitz
Zerstörte Maschinenteile werden auf einen Schrotthaufen geworfen.© R. Schmitz
Ein breite Lücke ist bereits in die ausgebrannte Halle gerissen. An der Seite türmen sich zerstörte Maschinenteile zum Schrotthaufen.© R. Schmitz
Ein Teil der ausgebrannten Halle ist bereits abgerissen. Bagger türmen zerstörte Maschinenteile zu einem Haufen.© R. Schmitz
Zu Füßen des Turms reißen Abbruchbagger die ausgebrannte Halle Stück für Stück nieder.© R. Schmitz
An der rußgeschwärzten Wand der teilweise abgerissenen Hallenruine hängt noch die Werksuhr. Die Zeiger sind um 6.20 (oder 18.20) Uhr stehen geblieben.© R. Schmitz
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Zu diesem Ergebnis war das Gutachten gekommen, das die Experten der Polizei vorgelegt hatten. Ins Visier gerieten dabei drei Elektrogeräte, die sich in der ausgebrannten Halle 4 befanden. Neben zwei Motoren – so Polizeisprecher Ralf Hammerl – eben jener Warmwasser-Boiler an einem Waschbecken, an dem ein Kurzschluss festgestellt wurde.

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Abbruch des Stahlwerks

In vollem Gange sind die Abbrucharbeiten an der abgebrannten Halle 4 des Stahlwerks Ergste. Wahrscheinlich ist auch der Turm, der sich in ihrer Mitte als Wahrzeichen des Unternehmens erhebt, nicht mehr zu retten.
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Bis die Halle endgültig abgerissen ist, müssen Verkehrsteilnehmer auf der Letmather Straße wohl noch einige Woche mit der einspurigen Verkehrsführung leben.© R. Schmitz
Über der Lücke, die der Abbruchbagger bereits in die Hallenruine gerissen hat, thront noch der brandgeschädigte Turm der Bandglühe.© R. Schmitz
Zerstörte Maschinenteile werden auf einen Schrotthaufen geworfen.© R. Schmitz
Ein breite Lücke ist bereits in die ausgebrannte Halle gerissen. An der Seite türmen sich zerstörte Maschinenteile zum Schrotthaufen.© R. Schmitz
Ein Teil der ausgebrannten Halle ist bereits abgerissen. Bagger türmen zerstörte Maschinenteile zu einem Haufen.© R. Schmitz
Zu Füßen des Turms reißen Abbruchbagger die ausgebrannte Halle Stück für Stück nieder.© R. Schmitz
An der rußgeschwärzten Wand der teilweise abgerissenen Hallenruine hängt noch die Werksuhr. Die Zeiger sind um 6.20 (oder 18.20) Uhr stehen geblieben.© R. Schmitz
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„Ob dieser die Brandursache war oder eine Folge des Brandes, kann man nicht sagen.“ Auch sei offen, welches der drei Geräte für das Unglück verantwortlich sei.

Zuvor hatte der Gutachter nach dem Ausschlussprinzip alle anderen Möglichkeiten in der 50 mal 40 Meter großen Halle nach und nach abgehakt, berichtet Hammerl. Demnach konnte der Brand nur von innen entstanden sei, es sei aber niemand in dem Gebäude gewesen. Auch parallele Dacharbeiten mit Schweißbahnen stünden nicht in Verbindung mit dem Feuer. Übrig blieben deshalb schließlich nur noch die Elektrogeräte.

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