Welttheater der Straße

Welttheater trotz des Regen-Wetters gut besucht: „Atmosphäre, die es so nicht mehr geben wird“

Trotz schlechten Wetters und Pandemie-Bedingungen konnte das Welttheater der Straße wieder stattfinden. Am Montag zog der Leiter des Schwerter Kulturbüros Bilanz.
Als Höhepunkt zum Abschluss des ersten Festivalabends zeigte die Truppe „Les filles du renard pâle“ unter dem Titel „Résiste“ eine 50-minütige Hochseilnummer zu Livemusik auf dem Plateau hinter der Rohrmeisterei. © Reinhard Schmitz

Am Wochenende fand das erste Welttheater der Straße unter Corona-Bedingungen statt. Trotz regnerischen Wetters zeigten sich die Veranstalter am Montag insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis. Die vorsichtige Planung sorgte dafür, dass es überhaupt erst stattfinden konnte. Die neuen Konzepte hätten nicht nur funktioniert, sie seien auch vom Publikum gut angenommen worden, so Holger Ehrich, Leiter des Kulturbüros.

Zwar waren die regnerischen Wetterbedingungen nicht ideal, doch Ehrich sagt: „Wir hatten Glück im Unglück.“ Am Donnerstag und Freitag konnte jede Veranstaltung stattfinden, und auch am Samstag wurden lediglich vier von 13 Open-air-Veranstaltungen abgesagt.

Sonntag konnte jedoch nur eine der fünf angesetzten Veranstaltungen stattfinden. Insgesamt sei das aber ein sehr positives Ergebnis, da die Wetterprognosen vorab doch Grund zur Sorge gegeben hätten.

Trotz des Wetters ließen sich die Besucherinnen und Besucher nicht abschrecken: Die zuvor alle vollständig ausgebuchten Veranstaltungen seien gut besucht gewesen. Zwar seien einige Gäste, vor allem jene mit längerer Anreise, nicht erschienen. Doch die Plätze konnten oftmals spontan gefüllt werden.

Der veränderte Rahmen der Veranstaltung sorgte auch für einen anderen Charakter, den Ehrich als durchaus positiv bewertet: „Es war eine entspannte und konzentrierte Atmosphäre, die es so wahrscheinlich nicht mehr geben wird.“ Insbesondere für die Hochseil-Performance „Résiste“ auf den Plateaus an der Rohrmeisterei sei diese Atmosphäre sehr passend gewesen.

Trotz dieser positiven Bilanz hofft Ehrich darauf, dass das Welttheater der Straße im kommenden Jahr wieder in seiner gewohnten Form stattfinden kann. So sei es bereits in Planung, wieder den Markt zu bespielen. Auch auf eine größere Zuschauerzahl sei zu hoffen. So sei die Besucheranzahl in diesem Jahr beispielsweise an der Rohrmeisterei auf 600 begrenzt gewesen, während es in den vergangenen Jahren durchaus 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer gab.

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