Wichtige Begriffe rund um die Strompreiserhöhung

Energiewende

Steuern, Abgaben, Umlagen - der Strompreis steigt. Hintergrund sind unter anderem das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz und die Off-Shore-Umlage. Hier erfahren Sie, was hinter den Begriffen steht.

NRW

15.11.2012, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch für den Bau neuer Stromtrassen muss der Verbraucher über den Strompreis in die Tasche greifen.

Auch für den Bau neuer Stromtrassen muss der Verbraucher über den Strompreis in die Tasche greifen.

  • Konzessionsabgabe: Das ist ein Entgelt an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen. Ihre Höhe variiert in Abhängigkeit von der Gemeindegröße zwischen 1,32 und 2,39 ct/kWh.
  • Stromsteuer/Energiesteuer: Sie ist eine durch das Stromsteuergesetz/Energiesteuergesetz geregelte Steuer auf den Energieverbrauch.
  • EEG-Umlage: Mit ihr wird die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gefördert. Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf die Endverbraucher umgelegt. KWK-G Umlage: Damit wird die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme gefördert. Die aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Endverbraucher umgelegt.
  •  § 19 StromNEV-Umlage: Mit dieser Umlage wird die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die aus der Strom-Netzentgeltverordnung entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.
  • Offshore-Haftungsumlage: Mit dieser Umlage nach § 17 f Energiewirtschaftsgesetz, welche voraussichtlich zum 1.1.2013 wirksam wird, werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die aus der Offshore-Haftungsumlage entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Endverbraucher umgelegt.
  • Mehrwertsteuer (i.H.v. 19%): Sie wird für den gesamten Strompreis mit all seinen Bestandteilen erhoben.
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