Wie sieht eigentlich der Durchschnitts-Schwerter aus?

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Gibt es ihn wirklich, den Durchschnitts-Schwerter? Und wenn ja, wie sieht er aus? Wir haben Statistiken ausgewertet - vom Alter, über Familienstand und Wohnsituation bis zum Einkommen.

Schwerte

, 18.01.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich müsste man meinen, in Zeiten großer Datensammelwut ist der typische Schwerter ganz einfach zu ermitteln. Doch das stimmt so nicht. Denn wenn der Staat Daten sammelt, dann macht er das meist über den Zensus oder den Mikrozensus.

Lediglich Einkommensverhältnisse oder Wirtschaftsdaten werden aus den Angaben der zuständigen Behörden genommen. Selbst bei den Einwohnerzahlen greift man auf die Stichproben des letzten Zensus zurück.

Deshalb sind einige Daten über den durchschnittlichen Schwerter auf Basis des Zahlenmaterials, das im Jahr 2011 gesammelt wurde.

Der Schwerter ist eine Schwerterin

Wer ist er denn nun, der durchschnittliche Schwerter? Vor allem ist er eine Schwerterin. Es gibt mehr Frauen als Männer in der Ruhrstadt. Das ist nicht verwunderlich, weil Männer nach wie vor früher als Frauen sterben, und es bundesweit mehr Frauen als Männer gibt. Verwunderlich ist allerdings, dass diese Zahl in Schwerte noch übertroffen wird. 50,95 Prozent der Schwerter sind Schwerterinnen. Landesweit gibt es 50,94 Prozent Frauen.

Statistiker teilen in Alterskohorten ein

Der durchschnittliche Schwerter ist zwischen 50 und 64 Jahre alt. Das die Zahl nicht genauer ist, liegt an der Systematik der Volkszähler. Die teilen die Bevölkerung in sogenannte Alterskohorten ein. Und die in Schwerte größte mit 21,3 Prozent ist die von 50 bis 64 Jahren. Verdichtet könnte man sagen, er ist im Mittel dann 57 Jahre alt. Es könnte aber sein, dass viel mehr Menschen 50 als 64 sind, deshalb ist das Alter statistisch nicht korrekt zu ermitteln.

Die Durchschnittsschwerterin ist verheiratet (48,3 Prozent), evangelisch (41,3 Prozent) und deutsch (93,8 Prozent).

Mehr ehemalige Hauptschüler als Abiturienten

Die meisten Schwerter haben einen Hauptschulabschluss (36 Prozent), wobei das nur über alle Alterskohorten gilt. Bei den jüngeren Schwertern sind die Hauptschulabsolventen längst nicht mehr in der Mehrheit.

Auch wenn es in Schwerte verhältnismäßig viele Eigenheime gibt, die Mehrheit der Schwerter lebt in einer Mietwohnung und zwar in einem Haus mit drei bis sechs Wohnungen, auf 60 bis 79 Quadratmetern. Das Haus wurde zwischen 1949 und 1978 gebaut und hat (das war für die Statistiker offensichtlich eine relevante Frage) Zentralheizung.

Wo arbeiten die Schwerter?

Beschäftigt sind die meisten Schwerter im Dienstleistungssektor. Auch wenn die Metallindustrie noch einige große Arbeitgeber stellt, rund 70 Prozent der Erwerbstätigen sind im Dienstleitungsbereich beschäftigt. 57,8 Prozent haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Was verdienen die Schwerter?

Im Jahr 2011 verdiente der Schwerter im Durchschnitt 33.215 Euro. Er ist Nichtraucher, denn das sind 75,5 Prozent aller Schwerter. Die häufigste Todesursache hat das Landesamt für Statistik leider nur für den Kreis ermittelt. Danach sterben die meisten Menschen an einer Herzkreislauferkrankung, gefolgt von Krebs. Diese Zahlen bestätigte das Marienkrankenhaus auch für die Ruhrstadt.

Und was kann man noch über den durchschnittlichen Schwerter sagen? Vermutlich entsprechen viele Daten denen des Durchnittsdeutschen, der zum Beispiel nach wie vor knapp drei Stunden täglich fernsieht, nur jeden zweiten Tag Fleisch isst und durchschnittlich 200 Kilometer in der Woche mit dem Auto zurücklegt.

Durchschnitts-Schwerter gesucht

Liegen Sie im Durchschnitt? Melden Sie sich bei uns!

Ob es genau diese Durchschnittsschwerterin gibt? Wir wissen es nicht, aber sollten all dieses statistischen Zahlen auf Sie persönlich zutreffen (die Todesursachenstatistik mal außen vorgelassen) melden Sie sich bei uns. Denn den Prototyp der Schwerterin würden wir gerne mal kennenlernen.
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