Zechenexpress pendelt einmal im Monat zu den Museumszechen Nachtigall und Zollern

SCHWERTE Mit dem roten Brummer zum schwarzen Gold: Für die stilechte Reise zu den Kathedralen der Industriegeschichte wird der gute, alte Schienenbus aus dem Museum geholt.

von Von Reinhard Schmitz

, 14.03.2009, 12:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zechenexpress pendelt einmal im Monat zu den Museumszechen Nachtigall und Zollern

Als Zechenexpress rattert der historische Schienenbus der Baureihe VT 98 zurück in den Bahnhof Schwerte.

Einmal im Monat schickt das Eisenbahn-Museum Bochum-Dahlhausen ab 28. März den Schienen-Schatz der 50er Jahre auf die Reise. Wie im rollenden Wohnzimmer dürfen sich die Fahrgäste auf den Polsterbänken zwischen den Rundum-Fensterfronten fühlen – und dem Fahrer beim Gasgeben über die Schulter schauen. "Für Schwerte ist das eine ganz hervorragende Sache", freut sich der städtische Touristik-Beauftragte Uwe Fuhrmann. Er war dabei, als der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler den Zechenexpress per Kooperationsvertrag aufs Gleis setzte.

An Bord des Schienenbusses VT 98 schloss er mit dem Geschäftsführer der Ruhrtalbahn, Stefan Tigges sowie Vertretern der Stadt Witten und des Ennepe-Ruhr-Kreises die Vereinbarung, die den Schwertern neue Ausflugsziele ohne Auto nahebringt: Die schlossähnliche Zeche Zollern II/IV, die beispielhaft den harten Arbeitsalltag unter Tage erklärt und die Zeche Nachtigall mit Besucherstollen und uralter Dampfmaschine.

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