Zehnjährige sagte nicht gegen ihren Onkel aus

Missbrauchs-Prozess

Im Missbrauch-Prozess gegen einen 35-jährigen Schwerter vor dem Hagener Landgericht sollte am Dienstag die zehnjährige Nichte des Angeklagten aussagen. Doch sie machte von ihrem Aussage-Verweigerungsrecht Gebrauch.

SCHWERTE

von Von Jana Peukert

, 20.04.2011, 07:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zehnjährige sagte nicht gegen ihren Onkel aus

Die Frau habe ihm erklärt, dass sie die Übergriffe detailliert von ihrer Tochter gehört habe. „Sie kann die Dinge nicht zu Hause gesehen haben, da ich zu der Zeit keinen Freund hatte“, soll die Mutter ausgesagt haben. „Sie machte einen vernünftigen und glaubhaften Eindruck“, so der Polizeibeamte. Der Verteidiger des35-Jährigen regte daraufhin an, die Mutter des mutmaßlichen Opfers am nächsten Verhandlungstag noch einmal in den Zeugenstand zu holen. Die Kammer äußerte sich noch nicht zu diesem Einwurf. Fortgesetzt wird der Prozess am 9. Mai. Dann soll unter anderem eine Lehrerin des Kindes aussagen. Möglicherweise gibt es an dem Tag auch das Urteil.

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