Sanmi Ojo ist ein Mann der klaren Ansprachen. © Sebastian Reith
Fußball

„Auf dem Platz vernichten“: PSV Bork testet gegen SV Preußen und die eigene Vergangenheit

Wenn der PSV Bork auf den SV Preußen trifft, ist es für viele Spieler ein ganz besonderes Duell. Kein Wunder, dass Coach Sanmi Ojo eine echte Kampfansage raushaut.

Drei Spieler aus dem aktuellen Kader des Fußball-Kreisligisten haben eine gemeinsame Vergangenheit beim SV Preußen. Auch Trainer Sanmi Ojo war „vier oder fünf Jahre“ bei den Lünern aktiv. Am Sonntag treffen sie alle um 15 Uhr (Alter Postweg, Lünen) auf ihre alte Fußball-Liebe.

„Das ist schon ein etwas anderes Testspiel. Natürlich geht es da auch darum, ein gutes Gefühl für die Saison zu bekommen, aber gegen Preußen wäre ein Sieg schon nochmal wichtiger“, gibt PSV-Coach Ojo die Marschroute für das Duell am Sonntag vor. Denn neben dem Trainer selbst, haben auch Justin Tappe, Simon Serges und Maik Küchler früher mal bei den Lünern gekickt.

„Preußen war zuletzt im Umbruch und deshalb weiß ich nicht genau, wie viele Spieler wir aus der aktuellen Mannschaft wirklich noch kennen. Aber allein das Gefühl, wieder auf dem Platz dort zu stehen, ist sicher besonders. Wir wollen nochmal etwas mehr geben und sie dann auf dem Platz vernichten“, lautet die natürlich gewollt etwas übertriebene Kampfansage des Ex-Preußens.

Aber auch generell scheint die Laune im Borker Lager zuletzt dann doch wieder besser geworden zu sein. Nachdem Sanmi Ojo öffentlich die Einstellung bei der 1:5-Klatsche gegen Vinnum bemängelt hatte und auch mit der Trainingsbeteiligung überhaupt nicht zufrieden war, sorgte das 7:0 gegen den C-Ligisten Erkenschwick II zuletzt dann doch für lachende Gesichter.

„Wir hatten Spaß auf dem Platz“

„Man muss natürlich ganz ehrlich sagen, dass wir da schon qualitativ viel besser waren, aber trotzdem unsere Sache richtig gut gemacht haben. Wir hatten Spaß am Fußball spielen und es war auch einfach eine andere Stimmung auf dem Platz. Jeder hat den anderen gepusht und wir standen hinten extrem gut“, freut sich der Coach.

Auch gegen den SV Preußen dürfte der PSV nun am Sonntag Favorit sein. Zwar sind die Horstmarer ligentechnisch A-Ligist, doch nach dem großen Umbruch hat die Mannschaft sich noch nicht gefunden und verlor zuletzt Testspiele gegen Teams aus der Kreisliga B oder C teils deutlich. „Wir gucken, was da geht“, sagt der Borker abschließend.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
Zur Autorenseite
Nico Ebmeier

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.