Bei der Deutschen Krebshilfe wird eine Spende von GS Cappenberg unter dem Baum liegen. © dpa (Symbolbild)
Fußball

Die Deutsche Krebshilfe darf sich über ein Weihnachtsgeschenk von GS Cappenberg freuen

Pro Kilometer spendet die Mannschaft des GS Cappenberg Geld an die Deutsche Krebshilfe. Aber nicht nur die Spieler spenden. Und Trainer Pascal Harder hat schon ein Ziel für das kommende Jahr.

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit, seinen Mitmenschen eine Freude zu bereiten. Deswegen hat Grün-Schwarz Cappenberg sich eine Aktion überlegt, wie der Verein Spenden sammeln kann.

Bis zum 23. Dezember, 23:59 Uhr lief die Aktion, aber eines steht fest: Die Deutsche Krebshilfe darf sich über eine schöne Spende freuen.

„Wir sind um die 650 Kilometer gelaufen sein“, sagte Pascal Harder, Trainer von Cappenberg. „Damit haben wir unser Ziel von 1.000 Kilometer nicht ganz erreicht, aber ich bin trotzdem zufrieden.“

Ab dem 1. Dezember wurde für jeden gelaufenen Kilometer eines Spielers ein Betrag aus der Mannschaftskasse gespendet. Aber darauf war die Aktion nicht beschränkt.

„Ein Erfolg, dass so viele Leute sich bereit erklärt haben“

„Auch der Verein und andere Leute haben sich daran beteiligt. 70 bis 80 Prozent der Spenden sind durch das Laufen und 20 bis 30 durch andere Spenden eingegangen. Es ist ein Erfolg, dass so viele Leute sich bereit erklärt haben.“

Wie viel insgesamt zusammen gekommen ist, konnte Harder noch nicht sagen. Darum geht es ihm aber auch nicht. „Mir persönlich ist das nicht wichtig. Jeder Cent hilft. Es geht um einen guten Zweck. Ich gehe davon aus, dass manche ihre Beträge auch aufrunden.“

Sicher steht schon fest, dass neben dem erlaufenen Geld, noch mehr aus der Mannschaftskasse fließen wird. „Die Spieler tun jeden Monat 15 Euro Getränke- und Wäschegeld in die Kasse. Da wir nicht spielen, sind zwei Monatsbeträge übrig. Die werden auch gespendet.“

Harder könne sich vorstellen, dass die Aktion zu einem jährlichen Ereignis werden könnte. „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr an Weihnachten wieder so etwas machen können. Laufen bietet sich an, aber vielleicht helfen wir auch in der Suppenküche.“

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Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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