In der bisherigen Saison gab es schon einige kuriose Statistiken im Fußballkreis Unna-Hamm. © Jens Lukas
Fußball

Die kuriosesten Statistiken der bisherigen Saison im Fußballkreis Unna-Hamm

In den Staffeln des Fußballkreises Unna-Hamm wurden noch nicht viele Spiele gemacht. Trotzdem fallen beim Blick auf die Zahlen Besonderheiten auf. Hier sind die kuriosesten Statistiken.

Zugegeben, viel gespielt wurde in dieser Amateurfußball-Saison bis jetzt noch nicht. Doch bald soll der Ball wieder rollen. Ein Anlass, um zur Einstimmung auf die kuriosesten Statistiken der bisherigen Spielzeit in den Kreisligen A bis C des Fußballkreises Unna-Hamm zu blicken.

Eine Liga sticht durch die Spielanzahl hervor

Um gleich beim Thema zu bleiben: Viele Spiele konnten die Mannschaften bisher leider noch nicht machen. In fast allen Ligen gibt es einen Flickenteppich. Die Zahl pendelt zwischen drei und fünf Partien, aber nicht überall.

Der Kreisliga A2 ist es als einziger Staffel gelungen, dass alle Vereine gleichviele Begegnungen – und zwar fünf – haben. Der Verein mit den wenigsten Spielen ist staffelübergreifend der SSV Hamm (B1), der bis zur Unterbrechung nur zweimal auf dem Platz stand.

Fünf Teams haben noch keinen Punkt gesammelt

Sollte die Saison weitergespielt werden, könnte sie mit der Quotientenregelung gewertet werden. Jeder Punkt könnte also nochmal ein bisschen wichtiger werden. Umso bitterer ist es für die Mannschaften, die vor dem Re-Start noch keinen Zähler auf ihrem Konto haben.

Insgesamt gibt es in allen Staffeln fünf Teams ohne Punkte. In der A1 und C1 sind es jeweils gleich zwei: TuS Wiescherhöfen II und VfK Weddinghofen (A1) sowie TuS Hamm II und TuS Wiescherhöfen III (C1). Und wer richtig aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass gleich zwei Vertretungen des TuS Wiescherhöfen in dieser Liste auftauchen. Dazu reiht sich auch noch TuRa Bergkamen II (C2) ein.

Eine Mannschaft schenkte gleich zweimal elf Treffer ein

Im Amateurfußball fallen bekanntlich mehr Tore. Das belegen der VfL Kamen (A1) und Westfalia Wethmar III (C2). Beide haben in fünf beziehungsweise vier Partien jeweils 27 Tore geschossen. Kamen schenkte zwei Gegnern elf Hütten ein. Wethmar gewann sogar einmal mit 14:2. Insgesamt fallen fast sieben Treffer pro Spiel mit Beteiligung der Lüner.

Beide Mannschaften sind aber nicht die mit den meisten Toren. Der SVE Heessen III (C1) hat noch ein Mal mehr eingenetzt, aber kann nicht so spektakuläre Resultate aufweisen. Nur einmal konnte TuRa Bergkamen II (C2) jubeln und stellt damit das Schlusslicht in dieser Kategorie dar.

Und wer sind die Vereine, die ihre Schotten hinten nicht dicht kriegen? Da sticht vor allem Rot-Weiß Unna II mit 27 Gegentoren heraus. Noch beachtlicher ist aber, dass das Team in der Staffel B2 trotzdem den achten Platz belegt. Am anderen Ende dieser Statistik stehen Westfalia Wethmar III (C2), SVF Herringen (A1) und SuS Oberaden (A2). Alle drei stellen mit jeweils nur zwei Gegentoren die Abwehr-Bollwerke des Kreises Unna-Hamm.

Die Staffel mit der ausgeglichensten Tordifferenz

Wenn man die geschossene und bekommene Tore zusammenfügt, erhält man die Tordifferenz – und im Fall der Staffeln des Fußballkreises auch ein paar kuriose Konstellationen. So haben in der Staffel B1 nur die ersten vier Teams ein positives Torverhältnis. Generell sticht die Liga mit einer ausgeglichenen Bilanz hervor. Nur ein Team hat ein zweistelliges Plus oder Minus vorzuweisen. Die SG Isenbeck Hamm hat eine Tordifferenz von -13.

In der anderen B-Liga gibt es auch nur vier Mannschaften mit einer positiven Tordifferenz. Auffällig ist dort, dass es der PSV Bork mit einem Defizit von -3 auf den vierten Platz geschafft hat.

Das größte Plus in allen Staffeln weist Westfalia Wethmar III (C2) mit 25 mehr geschossenen als bekommenen Treffern auf.

Über den Autor
Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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