GS Cappenberg holt zwei Spieler, die für Westfalia Wethmar aufliefen. © GS Cappenberg
Fußball

Doppeltransfer: GS Cappenberg holt zwei Neuzugänge von Westfalia Wethmar

Vor einigen Wochen verließ ein Duo GS Cappenberg Richtung Westfalia Wethmar. Jetzt gehen zwei Spieler mit Wethmarer Vergangenheit den umgekehrten Weg.

Untätig war GS Cappenberg bislang beim besten Willen nicht. Der Fußball-A-Ligist holte bereits fünf neue Spieler ans Kohuesholz und reagierte so auf ein Quartett, das Grün-Schwarz verlassen wird. Damit sind die Planungen für die neue Saison aber noch nicht abgeschlossen. GSC ist nochmals tätig geworden und holt ein Duo. Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass Jonas Osterkemper und Julias Helmus zu Westfalia Wethmar wechseln – jetzt geht ein Duo den umgekehrten Weg.

Maik Pohl kommt von der U23 von Westfalia Wethmar

Zum einen wird Maik Pohl von der Westfalia-Reserve nach Cappenberg kommen. „Maik ist eher schmächtig“, berichtet Pascal Harder, Spielertrainer und Sportlicher Leiter von GS Cappenberg, über den Außenverteidiger. „Dafür ist er aber schnell und ein Kämpfer. Zudem ist er charakterlich top, was bei uns auch sehr wichtig ist.“

Maik Pohl (M.) wird bei GS Cappenberg auf der Außenbahn unterwegs sein.
Maik Pohl (M.) wird bei GS Cappenberg auf der Außenbahn unterwegs sein. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Entscheidend für den Wechsel aber war, dass die Wethmarer Zweite vor allem auf junge Spieler setzen will. Für Pohl wäre es laut Harder demnach wohl schwierig geworden, auf Einsatzzeiten zu kommen. Alternativ hätte er in die Dritte wechseln können. „Da hat er sich aber lieber entschieden zu uns zu kommen“, so Harder.

Ein weiterer Punkt, der für GSC spricht: In Robin Selbststaedt hat Pohl bereits einen Bekannten am Kohuesholz. Selbststaedt war es auch, der Harder empfahl, sich mit einem Wechsel Pohls nach Cappenberg auseinanderzusetzen.

Der zweite Neue mit Wethmarer Vergangenheit ist Ben Kroll. Der Torwart pausierte zuletzt zwei Jahre, kehrt nun aber wieder auf den Platz zurück. „Ich hatte ihn schon Anfang des Jahres auf dem Schirm“, sagt Harder. Damals habe habe sich der Wechsel aber zerschlagen, nun hat er geklappt. Beide verbindet aber eine gemeinsame Vergangenheit. Harder trainierte den Torwart bereits, als er noch Coach der B-Jugend in Wethmar war.

Ben Kroll pausierte zuletzt zwei Jahre lang.
Ben Kroll pausierte zuletzt zwei Jahre lang. © Kroll © Kroll

„Damals war er relativ ruhig“, berichtet Harder, „aber das war ja auch in der B-Jugend und man entwickelt sich noch. Ich denke, er ist schon ein bisschen lauter geworden.“

Aufgrund seiner Körpergröße ist Kroll wie für das Tor gemacht. „Bei tiefen Bällen in die Ecke muss er aber noch an sich arbeiten“, weiß Harder und fügt hinzu: „Er ist nicht gerade eine Katze.“

Ben Kroll ist wohl als Nummer zwei bei GS Cappenberg eingeplant

Auch wenn Harder sich nicht auf die Nummer-eins-Rolle im Tor festlegen will, wird Kroll sich wohl zunächst hinter Stammkeeper Bendix Wagner anstellen müssen. Das sei aber kein Problem: „Er würde sich auch mit der Rolle der Nummer zwei zufriedengeben“, so Harder. „Für ihn geht es darum, wieder zu trainieren.“

Über beide Neue zeigt sich der GSC-Trainer hochzufrieden: „Sie passen gut in unser Schema“, sagt Pascal Harder.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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