Noch ist die Trainingsanlage des GSC-Sportpark geschlossen. Wenn es wieder losgeht, ist die Reserve von Grün-Schwarz heiß auf den Restart. © Sebastian Reith
Fußball

GS Cappenberg II rüstet weiter auf und brennt schon vor dem Trainings-Restart

Die Reserve von GS Cappenberg erhält Verstärkung. Auch die Konkurrenz rüstet auf. Dennoch hat GSC II gute Chancen auf den Aufstieg. Die Voraussetzungen sind aus mehreren Gründen recht gut.

Schon in der annullierten Saison lag die Reserve von GS Cappenberg in der Fußball-Kreisliga aussichtsreich im Rennen. Nach vier Spielen stand die Mannschaft von Trainer Markus Schnatmann ungeschlagen auf Platz drei, nur drei Punkte hinter Spitzenreiter Königsborner SV II, das aber auch ein Spiel mehr absolviert hatte. Jüngst gaben die Grün-Schwarzen bekannt, weitere Spieler für die neue Saison zu holen – und die haben es durchaus in sich.

GS Cappenberg präsentiert fünf neue Spieler

Denn David Steinkamp, David Meyer und Florian Schuff spielten zuletzt eine Klasse höher und wechseln nun ins Kohuesholz. Dave Weile und Joshi Schillkowski komplettieren den Neuzugang-Fünferpack. Meyer und Schuff kennen Cappenberg dabei schon bestens: Beide liefen bereits in der Vergangenheit für die Grün-Schwarzen auf und kehren nun an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Markus Schnatmann will mit GSC II unter den drei Mannschaften der Kreisliga B landen.
Markus Schnatmann will mit GSC II unter den drei ersten Mannschaften der Kreisliga B landen. © Archiv © Archiv

Mit dem ohnehin gut bestückten Kader dürfte GSC II in der neuen Saison ein Wort in Sachen Aufstieg mitsprechen wollen. Ein Muss ist das nicht, wie Schnatmann sagt: „Das Ziel bleibt Platz eins bis drei zu erreichen. Das beinhaltet, dass wir hoch möchten.“ Ein Zwang bestehe aber nicht.

Die Voraussetzungen sind recht ordentlich, allerdings ist die Konkurrenz nicht ohne. Der TuS Niederaden rüstete stark auf. „Die werden ein harter Brocken“, meint Schnatmann. „Königsborn wird am Ende auch unter den ersten Dreien stehen. Und Bork wird sicher auch wieder hoch wollen.“

Und doch könnte es klappen. „Wir sind, was die Trainer und den Kader angeht, gut aufgestellt“, weiß Schnatmann. Jüngst holte GSC II Andreas Thiveßen in den Betreuerstab hinzu. Dadurch soll das Training noch besser gestaltet werden können. „Die Jungs sollen sich wohlfühlen und optimale Bedingungen vorfinden“, so Schnatmann.

Mannschaft ist bereit für den Restart

Jetzt muss das Training nur wieder erlaubt sein. Und die Spieler brennen bereits auf die Rückkehr auf den Platz. Die Mannschaft ist jedenfalls bereit und hat die läuferischen Grundlagen für den Trainings-Restart geschaffen. „Unser konditionell Schwächster, der sonst nach kurzer Zeit nicht mehr kann, ist jetzt einen Halb-Marathon gelaufen“, erzählt Schnatmann.

Die Lust am Fußball sei deutlich zu spüren. „Ich glaube nicht, dass ich meine Mannschaft groß motivieren muss“, sagt der GSC-II-Trainer. Lachend fügt er hinzu: „Wir müssen nur schauen, ob sie noch vor den Ball treten können.“

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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