Daniel Seelbach ist ab sofort für GS Cappenberg spielberechtigt. © GS Cappenberg
Fußball

GSC-Neuzugang Daniel Seelbach profitiert von seiner Zeit beim BVB

Daniel Seelbach verstärkt GS Cappenberg sofort. Der Mittelfeldspieler will bei GSC bald durchstarten. Das Kicken hat er beim BVB gelernt.

Daniel Seelbach will durchstarten. Schon seit einiger Zeit juckt es den Fußballer wieder in den Füßen. Sein Comeback verzögerte sich jedoch unerwartet. Jetzt ist Seelbach aber bereit und GS Cappenberg griff zu. Dadurch, dass der 32-Jährige zuletzt vereinslos war, ist er sofort für den A-Ligisten spielberechtigt. Dass er sich für GSC entschied, war kein Zufall.

„Vor vier Jahren bin ich nach Lünen gezogen“, erzählt Seelbach. „Da wurde es immer schwieriger, zu meinen damaligen Verein TuS Holzen-Sommerberg zu pendeln.“ Pro Fahrt benötigte Seelbach für eine Fahrt in den äußersten Dortmunder Süden an der Grenze zu Schwerte etwa eine halbe Stunde – pro Fahrt.

Pascal Harder stellt den Kontakt zu GS Cappenberg her

Vor einigen Monaten fand Seelbach dann den Kontakt zu Pascal Harder, Trainer und Sportlicher Leiter bei GSC, wieder. Beide kamen ins Gespräch und sprachen irgendwann über eine Rückkehr Seelbachs zum Fußball. Dann kam aber zunächst Corona dazwischen, sodass Seelbach erst jetzt zum A-Ligisten stößt. Die Lust, wieder vor den Ball zu treten, ist beim Mittelfeldspieler jedenfalls groß. „Ich bin heiß aufs Pöhlen“, meint Seelbach.

Dabei geht es ihm nicht nur um die sportliche Betätigung, sondern auch darum, wieder Teil einer Mannschaft zu sein. „Ich mache es auch, um wieder unter Leute zu kommen. Beim Fußball kann ich auch etwas abschalten.“

Harder und Seelbach lernten sich in ihrer gemeinsamen Zeit in der Jugend bei Borussia Dortmund kennen. „Damals habe ich neben ihm gespielt. Er war Innenverteidiger und ich wurde meist Außen eingesetzt“, erzählt Seelbach.

Daniel Seelbach nimmt Stärken vom BVB mit

Aber nicht nur den persönlichen Kontakt zu Harder hat Seelbach vom BVB mitgenommen. Das, was er heute zu seinen Stärken zähle, habe er auch bei Schwarzgelb gelernt. Handlungsschnelligkeit, der Torabschluss, Ballgefühl, Schnittstellenpässe und Technik zählt Seelbach zu seinen Stärken.

Was aber konnte der BVB dem offensiven Mittelfeldspieler nicht vermitteln? „Ich bin nicht der krasseste Zweikämpfer“, verrät Seelbach. „Und was ich nicht kann, sind Kopfbälle.“

Als Zehner oder Achter, wo sich Seelbach ebenfalls zuhause fühlt, wird das aber wohl auch nicht zu seinen Kernaufgaben zählen. Seelbach wird sich eher auf das Lenken des Offensivspiels konzentrieren. Schaffen er und GS Cappenberg den Aufschwung, sei auch durchaus noch mehr drin, glaubt Seelbach. Zwar sagt er, die Liga nicht genau zu kennen, aber einen Platz im oberen Mittelfeld peile er schon an. „Wichtig ist aber“, sagt Daniel Seelbach, „dass ich jetzt möglichst bald die Mannschaft kennenlerne.“

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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