Maik Pohl gehört zu den neuen Gesichtern im GSC-Sportpark. © GSC
Fußball

GSC-Neuzugang Maik Pohl: „Diese Mannschaften ärgert man besonders gern“

Maik Pohl wechselt von Westfalia Wethmar zu GS Cappenberg. Im Gespräch verrät der 27-Jährige, was ihn zum Transfer bewogen hat und welchen Klubs er künftig am liebsten ein Bein stellen würde.

Er ist einer von zwei Neuen bei GS Cappenberg, die eine Wethmarer Vergangenheit aufweisen: Ähnlich wie Ben Kroll hat auch Maik Pohl zuletzt für den TuS gespielt und wechselt nun ins Kohuesholz. Der 27-Jährige erklärt, was ausschlaggebend für den Wechsel war, spricht über Stärken und Schwächen und verrät, gegen welche Mannschaften er besonders gern gewinnt.

Als Dominik Ciernioch zu Beginn der vergangenen Saison das Trainer-Zepter bei der zweiten Mannschaft von Westfalia Wethmar übernahm, änderte sich die Ausrichtung des Teams. „Der Trainer hat mir nach der Vorbereitung nahegelegt, dass es in Zukunft vielleicht nicht mehr so passen wird“, berichtet Maik Pohl: Wethmar wolle vor allem auf junge Spieler setzen.

Der 27 Jahre alte Außenverteidiger stand im ersten Spiel noch im Kader, absolvierte dann allerdings nur noch zwei Partien für die Dritte Wethmars in der Kreisliga C. „Das war nicht das Niveau, das ich mir vorstelle“, begründet Pohl, wie es nun zum Wechsel zu A-Ligist Cappenberg kam.

Cappenberg war „schon immer ein sympathischer Verein“

„Das war schon immer ein sympathischer Verein. Ich kenne da ein paar Spieler, wir hatten ja auch das Derby gegeneinander“, so Pohl, der künftig also Grün-Schwarz tragen wird.

Einsetzen wird ihn sein neuer Trainer als Außenverteidiger. Dort kann Pohl beide Seiten besetzen, aber: „Ich spiele schon lieber rechts als links.“ Was ihn auszeichne, sei vor allem seine Geschwindigkeit, leichte Defizite gebe es hingegen in der körperlichen Konstitution: „Ich bin schon ein bisschen schmächtiger. Ob das ein Nachteil ist, weiß ich nicht – ich kann trotzdem sehr gut dagegenhalten.“

Diese Fähigkeit will Pohl auch in der nächsten Saison unter Beweis stellen. Angesprochen auf die Zielsetzung äußert sich der 27-Jährige zunächst verhalten: „Ich denke, dass wir auf jeden Fall einen Platz im stabilen Mittelfeld anpeilen.“

Die Ergänzung, die dann folgt, ist etwas offensiver: „Ich hoffe, dass wir ein paar Teams von oben ärgern können. Gerade die Mannschaften, bei denen schon in der Kreisliga A Geld fließt, ärgert man besonders gerne.“

Rückkehr auf den Platz: „Befreiendes Gefühl“

Bis es soweit ist, werden noch einige Wochen vergehen. Dass der Saisonstart nun um zwei Wochen nach hinten verschoben wurde, stört Pohl dabei nicht, ganz im Gegenteil: „Ja mein Gott, dann dauert die Vorbereitung halt etwas länger. Nach der langen Pause kann das nicht schaden.“

Mit seinen neuen Teamkollegen stand der KFZ-Mechatroniker bereits in zwei Trainingseinheiten auf dem Platz. Wie war das nach dieser ewig erscheinenden fußballfreien Zeit? „Ein absolut befreiendes Gefühl! Fußball hat einem dann doch sehr gefehlt“, gibt Pohl zu.

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