Joel Grodowski wechselte im Sommer von Preußen Münster zum SC Verl. © Nico Ebmeier
Fußball

Joel Grodowski startet beim SC Verl: „Ich bin etwas angefressen, weil ich direkt ausfalle“

Joel Grodowski läuft in der kommenden Saison für Drittligist SC Verl auf. Im Interview spricht der Borker Stürmer über seine aktuelle Verletzung, Ziele und seinen Auftritt beim Mannschaftsabend.

Im Sommer verließ Joel Grodowski Regionalligist Preußen Münster und schloss sich Drittligist SC Verl an. Gleich zu Beginn seiner Zeit in Verl verletzte sich der Borker Fußballer. Trotzdem wagt der 23-Jährige im Interview einen Blick auf die neue Saison.

Joel Grodowski, kürzlich haben Sie bekanntgegeben, dass Sie verletzt sind. Was genau haben Sie?

Ich habe ein paar Rückenprobleme. Das könnte sich auch ziehen, weswegen ich eine Reha machen muss. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell wieder auf den Platz stehe.

Wie lange werden Sie ausfallen?

So genau kann ich das nicht sagen. Das hängt davon ab, wann ich schmerzfrei und wieder belastbar bin. Wir werden sehen, wie schnell das geht.

Den Start beim SC Verl haben Sie sich aber sicher anders vorgestellt.

(Lacht) Das kann man laut sagen. Ich bin etwas angefressen, dass ich nach zwei Wochen direkt ausfalle. Aber ich schaue weiter nach vorne. Verletzungen gehören zum Sport leider dazu. Ich bin guten Mutes, dass ich schnell wieder auf dem Platz stehe.

Wie sind Sie in der Mannschaft aufgenommen worden?

Wahnsinnig gut. Ich habe noch nie so eine überragende Truppe erlebt. Es gibt keinen Charakter, bei dem es nicht passt. Jeder versteht sich mit jedem. Bei 15 Neuzugängen ist das vielleicht auch etwas einfacher. Mit Luca Stellwagen habe ich hier außerdem einen guten Kumpel kennengelernt.

Mussten Sie zum Einstand ein Lied singen?

Wir hatten noch keinen Mannschaftsabend, da werden wir sicher singen müssen. Ich freue mich, weil ich weiß, dass ich eine super und einzigartige Stimme habe (lacht). Vielleicht singe ich zusammen mit Luca. Wir wollen dann einen Auftritt hinlegen, den die Jungs lange in Erinnerung behalten.

Welche Ziele haben Sie mit dem SC Verl?

Wir sind eine superjunge Truppe. Mit 23 gehöre ich fast schon zu den Älteren, das zeigt, was der SC Verl für einen Weg gehen will. Und in der letzten Saison hat man schon gesehen, dass ein kleiner Verein auch die Großen ärgern kann. Ich glaube, dass wir gut daran tun, wenn wir von Spiel zu Spiel schauen und dann sehen, was dabei herumkommt. Qualität haben wir jedenfalls. Ich will das Spiel gegen Bielefeld nicht zu hoch hängen, aber gegen einen Bundesligisten muss man erst mal 3:0 gewinnen. Das zeigt, dass wir Qualität haben.

Was haben Sie sich persönlich vorgenommen?

Eine Toranzahl habe ich mir nicht gesetzt. Aber auch als Außenstürmer kann ich viele Tore schießen. Ein konkretes Ziel habe ich aber nicht. Ich arbeite jetzt erst einmal darauf hin, fit zu werden. Danach kann man nach Zielen schauen.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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