Joel Grodowski (r.) vergab gegen den SV Herbern zwei Großchancen. © Jura Weitzel
Fußball

Joel Grodowski trifft schon wieder für Preußen Münster – „Es geht noch mehr“

Der Ex-Borker trifft auch im Test gegen den SV Herbern für den Regionalligisten, sieht aber immer noch viel Arbeit vor sich. Ein Stammplatz ist das große Ziel.

Ein perfektes Spiel war es am Mittwochabend für den Borker Fußballspieler Joel Grodowski nicht. Im Test gegen den SV Herbern verpasste er nach einer halben Stunde zwei Mal knapp das zwischenzeitliche 2:1 für seinen Regionalliga-Arbeitgeber Preußen Münster.

In der 32. Minute erlöste sich dann der Ex-Kicker des PSV Bork aber dennoch endlich mit seinem Tor. Dennoch – hundertprozentige Zufriedenheit hörte sich nach dem Spiel anders aus: „Ja, ich war trotzdem mit meiner Leistung vor dem Tor heute nicht zufrieden. Da waren auf jeden Fall noch zwei Dinger, die ich hätte machen sollen. Ich darf mich nicht daran messen, dass ich getroffen habe, sondern dass noch mehr geht. Daran werde ich arbeiten.“

Joel Grodowski (vorne) bejubelt sein 2:1. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Nach dem Abstieg in die Regionalliga mit Preußen Münster und einem Reservistenplatz beim Traditionsklub, könnte in diesem Jahr endlich der große Durchbruch für Joel Grodowski folgen. „Regionalliga ist auf jeden Fall eine Chance für mich. Das letzte Jahr war ein Lehrjahr mit den 15 Kurzeinsätzen. Das war sehr hilfreich, um da rein zu kommen. Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall voll nutzen, ich fühle mich topfit und ich helfe der Mannschaft damit sicher auch.“

Das 2:1 gegen den SV Herbern war für Grodowski bereits der vierte Testspieltreffer für den Ex-Borker. „Wir sind jetzt in der Mitte der Vorbereitung und ich kann auf jeden Fall auf mich stolz sein, dass ich bisher gut getroffen habe. Mein Ziel ist weiter, Stammspieler zu werden. Dann will ich mit meinen Toren der Mannschaft helfen. Daran werde ich in den nächsten zwei Wochen arbeiten, sodass ich dann zum Start voll da bin.“

Zum Regionalliga-Start am 4. April wartet für Grodowski direkt ein Kracher. Es geht zur Saison-Eröffnung zum letztjährigen Regionalliga-Meister SV Rödinghausen.

Das Interview nach dem Spiel gegen den SV Herbern gibt es hier:

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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