In der Sommervorbereitung lief der PSV, um bestmöglich auf die Saison vorbereitet zu sein. Um Weihnachten lief das Team dann für den guten Zweck. © Sebastian Reith
Spendenlauf

Spendenlauf beendet: PSV Bork sammelt hohen Betrag für einen ganz besonderen Zweck

Der PSV Bork lief in den vergangenen Wochen für den guten Zweck. Zusammengekommen ist eine unerwartet hohe Summe. Diese könnte sogar noch wachsen.

Etwa einen Monat lang ging es fast jeden Tag um den guten Zweck. Die erste Mannschaft des PSV Bork ging laufen, um sich fitzuhalten und spendete gleichzeitig Geld für jeden erlaufenen Kilometer.

Dabei erhielt die Mannschaft Unterstützung von anderen Mannschaften des Vereins. Auch Freude, Familie und Arbeitskollegen der Vereinsmitglieder beteiligten sich.

Allein die PSV-Spieler liefen 1.309 Kilometer, insgesamt sammelten alle Läufer zusammen 1.748 gelaufene Kilometer ein. Pro gelaufenem Kilometer wollen die Spieler 10 Cent spenden, außerdem wollen Vorstand, Jugendkoordinator Markus Koch und Trainer Sanmi Ojo den Endbetrag aufstocken.

Kindergarten St. Stephanus soll von der Aktion profitieren

Wie hoch die Spende an den Borker Kindergarten St. Stephanus, der von der Aktion profitieren wird, ausfallen wird, steht daher auch noch nicht genau fest. Die Einrichtung dürfte aber ein hübsches Sümmchen erhalten. Der genaue Betrag wird voraussichtlich erst kurz vor der Spendenübergabe feststehen. Wann diese erfolgt, ist noch offen. Fest steht hingegen, dass diese wegen der Hygieneauflagen in kleinem Rahmen stattfinden soll.

Ojo zeigte sich überaus zufrieden mit dem gezeigten Einsatz: „Ich bin megastolz auf die Truppe“, so der Spielertrainer, der selbst auch am Lauf teilnahm. Aber auch einzelne Akteure ragten durch ihre Leistungen heraus. Zum einen wäre da das beste Dreierteam, bestehend aus Justin Tappe, Rene Peters und Ludger Hülsbusch zu nennen, das mit 331 Kilometern am meisten lief.

Justin Tappe ist bester Läufer des PSV Bork

Stärkster Einzelläufer war am Ende Tappe, der 187,3 Kilometer (und damit die mehr als die Hälfte innerhalb seiner Laufgruppe) lief. Zweibester Läufer war Co-Trainer Robert Stratmann, der mit 183,5 Kilometern nur unwesentlich weniger als Tappe lief.

Außerdem hob Ojo noch die Leistung von Peters hervor: „Von ihm bin besonders überrascht. Ich glaube, ich hatte noch nie einen Torwart, der freiwillig so viel gelaufen ist. Das finde ich echt klasse“, meint Ojo und fügt lachend an: „Wenn man den mal beim Training laufen sehen hat, denkt man, der kommt aus der Augsburger Puppenkiste.“

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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