Mit einem vollen Kader will der PSV Bork im zweiten Ligaspiel den ersten Sieg einfahren. © Jürgen Weitzel
Handball

„Unangenehme Mannschaft“: PSV Bork geht nach wochenlanger Pause in das zweite Saisonspiel

Lange mussten die Handballer des PSV Bork darauf warten, endlich wieder in der Halle für ein Ligaspiel zu stehen. Diese Pause bringt für die Mannschaft aber nicht wirklich viele Vorteile mit sich.

Während die Amateurfußballer bereits auf eine ganze Reihe von Spielen zurückblicken, sieht die Situation bei den Handballern des PSV Bork gänzlich anders aus. Erst eine Partie hat die Mannschaft von Trainer Matthias Hans absolviert. Und diese ist auch schon ganze acht Wochen her. Die Zeit bis zum nächsten Spiel, in dem es gegen den TVG Kaiserau (Sonntag, 16 Uhr) geht, hat das Team aber nicht vollständig ausnutzen können.

2. Kreisklasse Hellweg
TVG Kaiserau – PSV Bork

Ein Spiel im Oktober, ein Spiel im November und gleich drei Partien im Dezember direkt hintereinander. Glücklich sind der PSV-Coach und seine Mannschaft über diese Konstellation nicht wirklich. Einziger Vorteil: Man sei an den vergangenen sieben Wochenenden mal nicht unterwegs gewesen.

Sonst sieht Hans vor allem die Nachteile dieser langen Pause, die unter anderem auch deswegen zustande kommt, da die Partie am Wochenende ein Nachholspiel ist. Durch zu viel krankheitsbedingte und mögliche andere Ausfälle wäre man nicht spielfähig gewesen, erklärt der 51-Jährige. Nun muss sein Team erst einmal wieder in den Rhythmus kommen. „Wir wissen jetzt gar nicht, wie man unter Wettkampfbedingungen auftritt“, so Hans.

Lange Pause konnte nicht ideal genutzt werden

Wirklich nutzen konnten die PSV-Handballer die lange Wartezeit auf das nächste Ligaspiel jedoch nicht. „Die letzten Wochen haben wir nur mit angezogener Handbremse trainiert, da ich wegen der Krankheitswelle nie mal die gesamte Mannschaft zusammen in der Halle hatte“, erklärt der Borker Coach. Für die Partie gegen den TVG Kaiserau seien aber alle wieder fit, auch die 2G-Regelung bringt keine Ausfälle mit sich, da im Team alle geimpft seien.

Für Aaron Windener, der zum VfB Brambauer gewechselt ist, hat man beim PSV Bork schon Ersatz gefunden.
Für Aaron Windener, der zum VfB Brambauer gewechselt ist, hat man beim PSV Bork schon Ersatz gefunden. © Weitzel © Weitzel

Hinzu kommt, dass man den Abgang von Aaron Windener, der zum VfL Brambauer gewechselt ist, bereits mit einem neuen Spieler kompensiert hat. Verstärkung gibt es zudem aus Werne mit Jonas Saerbeck, der bereits am Wochenende spielberechtigt ist. Die Coronakrise hat diesbezüglich ein wenig geholfen, da der Handballer ein Jahr kein Spiel gemacht hat und deswegen auch keine Sperre mehr absitzen muss, erklärt Matthias Hans.

Viel Ungewissheit beim Gegner aus Kaiserau

Wenn der PSV-Coach jedoch auf den Kader der Gegner schaut, sind da noch große Fragezeichen. „Kaiserau ist eine sehr unangenehme Mannschaft, weil man nie genau weiß, was auf einen zukommt. Die haben so viele Spieler, die mal spielen und mal wieder nicht.“

In der Vergangenheit gab es eine Partie, in der man die Mannschaft leicht besiegt hat, acht Wochen später hatte man beim nächsten Spiel jedoch keine Chance mehr. Gegen diese Ungewissheit muss der PSV Bork am kommenden Wochenende also ankämpfen, um im zweiten Ligaspiel den ersten Saisonsieg zu holen.

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