David Onweni (r.) traf für den PSV Bork. © Jura Weitzel
Fußball

„Unsere eigene Dummheit“: PSV Bork verpasst den perfekten Saisonstart

Gegen den SC Fröndenberg-Hohenheide geht der PSV Bork spät in Führung und verliert am Ende dennoch. Daran ist der Kreisligist allerdings komplett selbst schuld.

Nach dem äußerst erfolgreichen Start in die Fußball-Kreisliga B war der PSV Bork guter Dinge, auch beim SC Fröndenberg-Hohenheide drei Punkte zu holen und sich in den oberen Tabellenregionen festzusetzen. Am Ende scheiterte Bork allerdings an sich selbst.

PSV Bork verliert gegen SC Fröndenberg-Hohenheide mit 1:2

„Das Ergebnis ist durch unsere Dummheit durchaus verdient. Wir haben im Prinzip heute 90 Minuten so gespielt, wie am Ende gegen Rünthe“, kritisiert PSV-Coach Sanmi Ojo. Gegen Fröndenburg-Hohenheide habe es bei der 1:2 (0:0)-Pleite vor allem an der Laufbereitschaft und der Geilheit gemangelt, der Kampf hingegen passte bei der Borker Truppe.

Dabei war der PSV eigentlich passend in Führung gegangen, denn viel Zeit zum Ausgleichen war nach David Onwenis Treffer in der 73. Minute nicht mehr. „Für ihn freut es mich extrem. Er hat es sich echt verdient“, kommentiert Ojo die Führung seiner Mannschaft. Daniel Rosengart, der normalerweise in der Abwehr spielt und heute auf dem Flügel eingewechselt wurde, fand Onweni perfekt per Flanke in der Mitte und dieser köpfte zum 1:0 ein.

Doch diese Führung hielt nur zwei Minuten, denn fast im direkten Gegenzug glich Sebastian Cani für die Gastgeber aus. Danach wurde es sogar noch schlimmer, denn Dennis Martins sorgte in der 88. Minute für den Heimsieg der Fröndenberger.

„Vielleicht war es das richtige Zeichen für die Mannschaft nach dem hohen Sieg gegen Rünthe. Da sind wir alle wieder auf dem Boden zurück. Aber trotzdem bin ich mir sicher, dass das die Stimmung nicht erschüttert. Wir bleiben guter Laune“, sagt Sanmi Ojo.

PSV: Kemmann – Bester, Bauer, Ojo, Kheri Kuri, Voßschmidt, Voßschmidt, Dorschner, Zinter, Helmig, Tappe, Kayaalp

Tore: 0:1 Onweni (73.), 1:1 Cani (75.), 2:1 Martins (88.)

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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