Möglicherweise muss Pascal Harder am Sonntag selbst für GS Cappenberg auflaufen. © Nico Ebmeier
Fußball

„Vielleicht stelle ich mich auch selbst vorne rein“: GS Cappenberg hadert weiter mit Ausfällen

Vor dem Test gegen den BV Lünen muss GS Cappenberg-Trainer Pascal Harder weiterhin hoffen, dass er überhaupt eine ganze Mannschaft zusammen bekommt. Zur Not muss er selbst sogar auflaufen.

Mit 26 Spielern hatte Pascal Harder, Trainer von GS Cappenberg, eigentlich vor der Saison gerechnet. Nach zwei kurzfristigen Absagen, vielen Verletzten und ein paar Urlaubsfahrern ist nun davon aber nicht mehr viel übrig geblieben. Beim Testspiel gegen den BV Lünen am Sonntag um 15 Uhr (Moltkestraße, Lünen) könnte er deswegen möglicherweise sogar selbst nochmal auflaufen.

„Ich weiß auch nicht so richtig. Es ist mal wieder eine echte Wundertüte“, antwortet der Coach darauf, was vom Test gegen den durchaus ambitionierten B-Ligisten erwartet. Denn Stand jetzt hat Pascal Harder ganze 13 Spieler der ersten Mannschaft im Block, die am Sonntag mit nach Lünen reisen konnten. 13 von ursprünglich geplanten 26.

Allerdings gibt es auch ein paar Cappenberger, die neben den üblichen Urlaubern und Verletzten richtig gute Gründe haben, beim Testspiel zu fehlen. „Drei Jungs helfen am Sonntag bei den Flutopfern in Ahrweiler. Das ist auch richtig gut so, aber natürlich für unsere Situation super schlecht“, schaut der Trainer mit gemischten Gefühlen auf die drei Helfer.

Fußball gespielt wird am Sonntag aber dennoch sicher. „Ich habe kurz überlegt, ob ich das absage, aber das wäre ja dann auch doof für die Lüner, die sich auf uns verlassen. Zur Not hole ich mir ein paar Spieler aus der zweiten oder dritten Mannschaft hoch oder vielleicht stelle ich mich auch selbst vorne rein und mache ein paar Bälle fest“, so Harder, der so ja vielleicht für die ersten Treffer der Vorbereitung sorgen kann. In vier Testspielen konnte der GSC bisher noch nicht ein einziges Mal ein Tor bejubeln.

„Aber das wird auch gegen den BV Lünen nicht so leicht. Sie sind ja ein sehr starker B-Ligist und ganz sicher kein Kanonenfutter. Durch den kleinen Kader wird es aber wohl kein echtes Testspiel, sondern eher ein wettkampfnahes Training. Natürlich wollen wir aber trotzdem das bestmögliche Ergebnis holen“, lautet die Devise des GSC-Trainers.

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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